Mit zwölf wollte ich Fußballer werden, mit 14 habe ich eine Lehre zum Schriftsetzer begonnen, danach ging’s vier Jahre auf die Handelsschule. Während meiner Ausbildung zum Industriekaufmann erkrankte ich schwer. Seitdem habe ich in verschiedenen Werkstätten für Menschen mit Behinderung gearbeitet. Vor acht Jahren wurde ich pensioniert. Endlich lange schlafen und den ganzen Tag spazieren gehen – so denken viele. Gott sei Dank kam alles anders. Weiterlesen »
Ich bin noch lange nicht am Ende!
Geschrieben von Hans-Georg Muntowski am 26. Juli 2010
Schlagworte: Rente, Ruhestand | kommentieren
Omis Bauch ist voller Liebe
Geschrieben von Marc Boos am 19. Juli 2010
Schlagworte: Liebe, Oma, Opa | kommentieren
Ich finde an meiner Omi das Beste, dass sie mich immer so verwöhnt. Sie backt mir immer Pfannenkuchen. Das ist mein Leibgericht. Manchmal wenn wir Fußball spielen, dann fliegen ihr die Hausschuhe weg. Ich finde meine Omi so nett, weil sie so dick ist und ihr Bauch voller Liebe steckt. Weiterlesen »
Selbstbestimmt leben auch im Altenzentrum
Geschrieben von Günter Schmidt am
Schlagworte: Altenheim, Altenpflege, Selbstbestimmung | kommentieren
Im Altenheim geht es um das Leben des Bewohners oder der Bewohnerin. In den banalen Dingen des täglichen Lebens zeigt sich, ob sein individuelles Leben geachtet wird, ob Mitarbeiter sich von Gottes Zusage für den Menschen leiten lassen, ob Gott vorkommt. Entscheidend sind die Strukturen, die Organisation der Arbeitsabläufe, das Leitbild, die Vision und die Konzeption. In der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung heißt das: „Bewohner bleiben trotz ihrer Gebrechlichkeit, ihrer Verwirrtheit und Pflegebedürftigkeit Subjekt, Träger eines selbstbestimmten unabhängigen Lebens. Sie sind als Bewohner Herr ihres Lebens.“ Weiterlesen »
Gegen das Imageproblem der Altenpflege
Geschrieben von Björn Krause am 12. Juli 2010
Schlagworte: Altenpflege, Pflege | 1 Kommentar
Warum gerade Altenpflege? Das haben mich Freunde und Bekannte schon häufiger gefragt. Wenn ich mich mit ihnen über meinem Berufsalltag unterhalte, habe ich oft das Gefühl, mich für meine Entscheidung rechtfertigen zu müssen. Fragen, die nur gestellt werden, um Bestätigung für das eigene negative Bild der Altenpflege zu bekommen, weiß ich mittlerweile gekonnt zu umschiffen. Viele würden ihr Bild der Pflege revidieren, wenn sie sich ernsthaft interessieren und ein eigenes Bild machen würden. Weiterlesen »
In der Demenz leben Menschen wie auf einer Insel
Geschrieben von Kathrin Pläcking am 5. Juli 2010
Schlagworte: Demenz, Pflege, Respekt, Zen | 2 Kommentare
Als Altenpflegerin bin ich eine von den Festlandbewohnerinnen, die einen feinen alten Herrn auf der Insel seiner Demenz besuchen. Dieser Herr, sage ich immer stolz über meine Erkenntnis und meinen Fortschritt, bringt mir Geduld bei. Wie ein Zen-Meister. Nicht indem er Übungen mit mir macht, sondern indem er einfach so ist, wie er ist. Wenn ich zu ihm komme, geschieht das nicht absichtslos, ich habe was mit ihm vor: ich will ihn pflegen. Er liegt im Bett, er schaut. Ernst, denke ich, aber nicht grimmig. Ich weiß nicht, ob er aufs Festland rüberguckt oder übers Meer. Ich weiß nicht, ob er inselinterne Überlegungen anstellt. Weiterlesen »
Junge Unternehmen lernen von alten Hasen
Geschrieben von Dr. Rudolf Sauerbier am 29. Juni 2010
Schlagworte: Beratung, Beruf, Erfahrung | kommentieren
Es begann mit 58! Genauer gesagt in dem Lebensjahr, in dem ich das Glück oder Unglück hatte, vorzeitig in den Ruhestand gehen zu dürfen. Ganz aus dem Arbeitsleben aussteigen wollte ich allerdings nicht. Mein Ziel: Kenntnisse und Wissen in meinem Spezialfach Qualitätsmanagement in der Informatik an Jüngere weitergeben. Bei diesem Thema ist der Kontakt zu jungen Menschen quasi garantiert, denn Computer und deren Anwendungen sind nun mal nicht die Domäne der Generation 60plus. Bald konnte ich meine Ziele realisieren. Weiterlesen »
Neue Seiten an den alten Eltern
Geschrieben von Dorothea Jöllenbeck am 21. Juni 2010
Schlagworte: Pflege, Respekt, Überraschung | 2 Kommentare
„Bis dass ihr sterbt“, waren meine Worte, als ich in einem sonntäglichen Telefonat mit meiner Mutter über ihr Befinden sprach, sie sich kläglicher anhörte als gewohnt und ich mich sagen hörte: „Macht euch mal keine Sorgen, ich komme und versorge euch.“ Was für ein Satz für jemand, der damals am anderen Ende der Welt lebte. Der Liebe wegen war ich in die USA ausgewandert. Am 5. September 1998 fand ich mich mit Sack und Pack im Eingangsflur meines Elternhauses in Werther in Westfalen wieder. Für die nächsten sechs Jahre sollte mein Leben eine ganz besondere Nuance erhalten. Weiterlesen »
Pflege der Mutter: Zwischen Leid, Last und Dankbarkeit
Geschrieben von Gertrud Mäder am 14. Juni 2010
Schlagworte: Angehörige, Pflege | kommentieren
Weihnachten 2007 war es so weit: Meine Mutter konnte nicht mehr alleine leben. Lange Jahre hatten wir es als Familie mit Haushaltshilfe und Pflegedienst geschafft, dass sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben konnte. Doch nun war das nicht mehr möglich. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten war klar: Es geht nicht mehr ohne regelmäßige Hilfe. Nun kam die große Herausforderung für die Familie. Wie schaffen wir die Pflege zuhause? Weiterlesen »
Der traurige Abschied vom Ich
Geschrieben von Günter Schmidt am 6. Juni 2010
Schlagworte: Altenheim, Demenz, Respekt | 1 Kommentar
Der Einzug in ein Altenheim ist ein einschneidendes Ereignis, das mit existenziellen Erfahrungen verbunden ist. In ihrer Gebrechlichkeit und Hilfebedürftigkeit stoßen die Bewohner an Grenzen. Manche sind so getroffen, dass sie nur schwer an ihre von Gott geschenkte Würde glauben können. Andere kommen mit der Erfahrung, dass sich ihr Leben, ihre Geschichte, ihre Biografie auflöst und im Nebel der Erinnerungsunfähigkeit verschwindet. „Ich vergesse so viel, ich weiß manchmal nicht mehr, wo ich bin. Das ist so schlimm, dass ich nur heulen könnte. Dann weiß ich nicht wohin, was soll ich tun, können Sie mir helfen?“ Weiterlesen »
Lustvolles Plädoyer für das Alter
Geschrieben von Monika Zimmermann am 31. Mai 2010
Schlagworte: Jugendwahn, Lebenslust, Lebensqualität | 1 Kommentar
Beim Nachdenken über das Alter – ich schwamm höchst vergnügt und zufrieden in meinem See und fühlte mich mit meinen 66 Jahren unglaublich jung – fiel mir auf, dass seit geraumer Zeit die Anti-Aging-Produkte und -Bücher nur so aus dem Boden sprießen. Anti heißt normalerweise, man ist gegen etwas wie bei Anti-Faschismus, Anti-Atomkraft, Anti-Körper, Anti-Haft-Beschichtung. Und dann: ANTI-AGING! Schon das Wort! Man ist also gegen das unvermeidliche Altern. Man stellt sich gegen die Wirklichkeit. Und das mit allen Mitteln. Altwerden gibt es nicht. Jung und dynamisch ist die Devise! Ja ist denn Alter verwerflich? Ist es gar eine Krankheit? Weiterlesen »




