Alte Menschen sind lästig, hören schlecht, nerven und müssen gepflegt werden. Denken Sie so? Oder haben Sie einen anderen Blick auf Opa, Oma, Vater und Mutter? Beantworten Sie die Frage: “… und was haben Sie mit Ihrer Oma gemacht?”
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Zur Caritas-Kampagne für alte Menschen gehört auch ein TV- und Kino-Spot. Immer wenn er im Fernsehen läuft, bewegt er die Menschen. Blitzlichtartig blickt er auf verstorbene Menschen zurück und erinnert an verpasste Chancen des Gesprächs und der Versöhnung. Die Botschaft: Wir sollten für alte Menschen da sein – so lange sie da sind. Denn alte Menschen sind Experten fürs Leben – sie haben uns so viel zu sagen und zu zeigen. Der Text des Soundtracks lautet frei übersetzt:
Du nahmst mich an die Hand.
Du zeigtest mir die Welt.
Wir träumten zusammen,
erlebten Dinge, die ich lange vergaß.
Aber wenn ich jetzt Deine Wohnung sehe,
ein Bild von Dir, Dein Gesicht,
dann ist das alles wieder da …
Regie: Cadmo Quintero. Musik: “Tuck Me In” von Zealand .














@Steffi … ich finde es eine Frechheit alte Menschen mit einer Vergewaltigung gleichzusetzen!!! In diesem Spott geht es doch nur darum den Leuten klar zu machen das man die Zeit nutzen sollte solange man noch die Möglichkeit dazu hat. Wie oft hört man “Ach, hätte ich sie/ihn doch nur öfter besucht” … aber jedem sollte klar sein das man Zeit nicht zurük drehen kann … und genau das vermittelt dieser Spott sehr gut!!!
Ich arbeite nicht nur in einer Christlichen Organisation (Johanniter) sondern habe auch eine Pflegebedürftige Mutter die durch mich betreut wird … also ich weiss worüber ich rede und nur wenn man kalt ist wie ein Stein wird einem dieser Werbespott nicht berühren!!!
Und eine kleine Anmerkung an Steffi … ich hoffe das du immer gesund bleibst, nie alt wirst und nie in die Situation kommst in der du Hilfe brauchst … denn wenn du viel Pech hast kommst du an einen Menschen der genau so denkt wie du
Liebe Claudia,
die Caritas hat keinen Einfluss darauf, wann der TV-Spot läuft, da die Sender diesen kostenlos zeigen. Wir haben mittlerweile auch einen neuen Spot zu unserer neuen Kampagne. Zu sehen auf http://blog.kein-mensch-ist-perfekt.de. Mal schauen, wann der läuft…
So traurig und wie wahr dieser Spot doch auch ist, so nervt er auch mittlerweile….
Vielen Dank Caritas,
ich finde diese Spot ausgezeichnet, er ist nicht nur emotional, er ist auch ein ganz großes Stück Filmkunst. Sie hatten die richtige Agentur/Filmfirma für diesen Spot ausgewählt.
herzlichen Glückwunsch – ich bin gerührt.
Hallo,
ich empfinde bei diesem Spot genau so wie der Großteil der Menschen, die hier kommentieren: ich bin zu Tränen gerührt. Ich finde es sehr gut, dass ein Werbespot mal die Realität zeigt#, denn der Tod einer geliebten Person ist definitiv ein schlimmes Erlebnis und kann nicht geschönt werden.
Leute, die sich von diesem Spot genervt oder belästigt fühlen kann ich nicht verstehen. Ich denke jedem, dem so etwas schon mal passiert ist oder der ein Herz hat gehen solche Bilder sehr nahe.
Viele, liebe Grüße
Ein unglaublicher Spot!!!
Mir kommen immer wieder die Tränen!
Großes Lob!!!
Es ist manchmal sehr schwer mit älteren Menschen, aber wenn es Zeit ist, sie gehen zu lassen, blicken wir immer weder auf wundervolle Augenblicke mit Ihnen zurück…
Und bei wem es nicht der Fall sein sollte, bei dem hoffe ich, dass der Spot sie anret und sie merken, wie wichtig Omas und Opas fürs Leben sind. Ich hab leider nur noch eine Oma und bin sooo froh, sie noch (hoffentlich lange) zu haben!!!
Liebe Grüße
Einfach nur wiederlich und abstossend!!!
ALte Menschen haben es eben nicht einfach. Bei meine Oma im haus( sie ist ürigens 92!!!) ist ein Rrohr geplatz wie wir vermuten. Bei ihr läuft jetzt seit 2 monaten Wasser in der küche und im bad runter – wir haben alles versucht, aber noch keiner konnte echt helfen. Das wird auch sehr teuer. Woander umziehn kommt für Sie aber nicht in Frage!
Also mich bewegt der Spot immer von neuen.. meine oma ist erst vor kurzem verstorben.. und wir waren zerstritten.. bis vor ca. einem halben jahr.. zum glück
ich bin froh das wir nicht mehr zerstritten waren. Meine oma hatten einen langen leidensweg.. bei ihr wurde vor ca. einem 3/4 jahr lungenkrebs festgestellt.. und sie hatte seither immer chemo bekommen.. vor 2 wochen die 7…. und die war leider zu viel.. ich hätte es mir nicht verzeihen können, wenn ich nicht da gewesen wäre.. weil ich mich von meinem opa schon nicht verabschieden konnte…
Mehr solche Spots.. auch wenn sie einen traurig stimmen.. aber so fängt man an nachzudenken
Liebe Grüße Janine (23)
.. ich mag den Spot, auch wenn er mich immer wieder sehr traurig macht!
Ich habe meine einzige Oma 2008 verloren, da sie durch einen unachtsamen Autofahrer überfahren wurde. Die Woche war ich noch bei Ihr ,da ich beruflich VZ in der Stadt sein musste schlief ich zu diesen Zeiten bei ihr und wir haben viel gemeinsam unternommen. Wir waren einkaufen, haben gespielt und all das geteilt, was wir noch teilten, als wir noch zusammen wohnten. Dann kam der Unfall… seitdem ist für mich nichts mehr so wie es war.
In dem Spot ist so viel drin, was ich bei ihr wiederfinden konnte. Nur als kleins Beispiel sei die Fernbedienung genannt, die noch mit Tesafilm zusmamen gehalten wird. Alte Bäume lassen sich nur schlecht verpflanzen und so war es auch mit alten Gewohnheiten.
Wenn ich nun hier in einem Kommentar lese, dass der Spot ignoriert wird könnte ich wütend werden, denn da sprechen Menschen, die sich nicht um Mitmenschen kümmern. Seien es die eigenen Großeltern oder auch die Nachbarn. Leider wird unsere Gesellschaft immer verstumpfter und jeder ist sich selbst der Nächste. Ich finde es traurig und hoffe sehr, dass es mehr von diesen Initiativen gibt, die sich auch trauen Tabuthemen aufzugreifen und uns wieder wach zu rütteln.
Toller Spot, aber ich glaube nicht das er was bewegen wird, denn entweder man hat das bedürfnis sich um Angehörige zu kümmern oder nicht. Wer sich bereits kümmert wird sich vllt bestätigt fühlen, alle anderen werden es ignorieren…
Hallo,
ich finde, das das der beste Spot seit langem ist. Er berührt mich immer wieder. Es ist traurig, das durch einen Werbespot aufgefordert werden muß, das man sich um alte Leute kümmern sollte. Nur leider geht das alles irgendwie im Altag unter und man bemerkt es erst das jemand fehlt, wenn es zu spät ist. Im Nachhinein bereut man so einiges. Aber dann ist es zu spät und man kann die Zeit nicht mehr zurück drehen.
hallo, ich arbeite selbst in der altenpflege als exam. kraft in einem häuslichen pflegedienst.
dieser spot ist sehr real, ganz viele von meinen “Kunden” sind so allein, die angehörigen sind selten da und fragen sich im todesfall immer wieder, warum waren wir nicht da?
oft habe ich keine antwort darauf, bin nur traurig und auf der anderen seite dankbar, das ich für die menschen da sein durfte so lange sie da waren.
ich liebe meinen beruf sehr, er ist eine berufung.
Hallo, sorry, ich kann mit diesem Spot wirklich nichts anfangen und diesen nicht mehr sehen. Ich brauche keine Anleitung, um mich um meine Verwandten und auch Nachbarn zu kümmern!!!!! Hat man dieses Feingefühl nicht, wird sich auch nichts ändern!!!!
Gruss. K
Liebe Steffi,
schade, dass der Spot bei Dir nicht so ankommt wie bei der überwältigenden Mehrheit der Menschen, die hier und bei youtube posten. Nur zur Info: Die Sender zeigen den Spot kostenlos und entscheiden selbst, wann sie ihn ins Programm einbinden.
Vielleicht gefällt Dir unser neuer Spot besser: http://www.youtube.com/watch?v=hsJ8lSR8h4s
Liebe Grüße
Marc Boos
Hallo Liebe Leut’
ich habe heute zum ersten mal im Fernsehn euren Werbespot gesehen! Ich war sehr bewegt und angetan, über eure Kampange! In Eurem Spot wird sehr deutlich gemacht wie wichtig und kostbar ältere Menschen in unserem Leben sind. Vorallem wenn es um unsere eigenen Großerltern und Urgroßeltern, Tanten und Onkels geht. Man sollte die Chancen nutzen solange sie noch unter uns sind und Unausgesprochenes klären. Denn es gibt nichts qualvolleres als sich mit der Frage zu beschäftigen: „was wäre wenn ….“
Unsere Großeltern und Eltern waren von Anfang an unseres Lebens da. Nahmen uns an die Hand und zeigten uns das Leben. Wir und unsere Kinder können eine Menge von ihrnen lernen und ihre Erfahrungen und Erlebnissen zu unserem Nutzen machen. Deswegen ist es wichtig, dass wir unseren älteren Verwandten nicht abschieben. Es ist nicht richtig den Menschen der uns bis zum Erwachsenwerden begleitet und unterstützt hat in einem Heim abzuschieben.
Alte Menschen nehmen trotz ihren hohen Alters eine wichtige Funktion innerhalb der Familie ein. Sie vermitteln Sicherheit und Geborgenheit für uns und unseren Kindern. Es ist wichtig, dass wir unseren Kindern vorleben und zeigen, dass ältere Menschen zu uns gehören und bei uns bleiben auch wenn sie pflegebedürftig sind.
Liebe Grüße
Marianna
…auch ich breche jedesmal wenn ich diesen Spot sehe in Tränen aus. Finde ihn so gut gemacht weil er nur eine Aussage hat: Kümmert Euch! Und das tue ich, auch schon vor diesem Spot…wir haben alle nur eine Mutter und einen Vater und haben die Pflicht uns um sie zu kümmern, so wie sie es taten, als wir uns noch nicht um uns selbst kümmern konnten. Mich berühren alte Menschen, wenn ich ein älteres Paar Hand in Hand spazieren gehen sehe, wird mir ganz warm ums Herz…Ich respektiere und achte sie. Auch wenn es manchmal ein wenig schwierig ist mit Mütterchen, ich liebe sie und zeig es ihr auch.
Ich finde diesen Spot eine Unverschämtheit, man wird gezwungen, sich minutenlang dieser depressiven Stimmung zu unterwerfen. Ich boykottiere Sender, die diesen Spot aussenden. Eine Frechheit!!! Denkt Ihr mal an Menschen, die gerade jemanden verloren haben??? Es wird doch auch nicht minutenlang eine Vergewaltigung von kleinen Kindern gezeigt, um dagegen anzugehen oder gar andere Straftaten. Für mich ein Grund, CARITAS zu beukottieren.
Liebes Team der Caritas!
Ich bin selbst Mitarbeiterin der Caritas, mich hat ihr TV-Spot zu Tränen gerührt!Er trifft den Nagel auf den Kopf!
Meine Tochter hat sogar eine UrUrOma,97Jahre alt,die noch Laufen kann etc.,an Weihnachten haben wir sie für einen Nachmittag zu uns geholt.Es war wundervoll für alle Beteiligten.
Vor einem Mobnat haben wir auch ein Familien-Fotoshooting mit 5 Generationen gemacht und sind damit auch im General-Anzeiger gewesen.
Wir besuchen unsere UrUrOma 1mal im Monat,bringen ihr ihre über alles geliebten Rosen und Tafeln Schokolade mit.Das liebt sie sehr.Dann unterhalten wir uns und um 5Uhr geht sie dann zum Kaffee.
Wir hoffen das wir noch lange so schöne Momente mit der gesamten Familie genießen können.
MfG J.Schilling
Ich Spiele immer mit meiner Oma Karten, Macke oder andere Tolle Spiele mit Ihr es macht mir auch sehr viel Freude mit Ihr etwas zu unternehmen.
Mir bewegt euer Spot einfach und ich muss immer dann an meine Großeltern denken und das auch sie Irgentwann nicht mehr sein werden und was dann ich bekomme wenn ich diesen Gedanke habe einfach nur Tränen in den Augen weil ich vor dieser Zeit einfach angst habe. Mit meiner Oma waren wir als kleine Kinder immer im zoo gewesen waren mit Ihr in Berlin unterwegs und haben einfach nur spaß gehabt.
Und ich besuche meine Großeltern nach wie vor sehr oft so wie die zeit es zulässt weil sie einfach das Wichtigste und Kostbarste für mich sind und ich mich nicht abfinden kann wenn sie einfach nicht mehr da sind
Liebes Caritas – Team,
immer wieder sehe ich Ihren Spot im TV und immer wieder habe ich Tränen in den Augen wenn ich mir vorstelle, dass es Menschen gibt die wirklich ihre Eltern vergessen bzw. sich nicht drum kümmern.
Meine Eltern sind leider nicht mehr am leben jedoch habe alles getan was in meiner Macht stand.
Selbst heute wohnt meine Schwiegermutter (90 Jahre)
bei uns im Haus und selbst bei ihr versuche ich alles das sie glücklich ist.
Es ist zwar nicht immer ganz einfach aber man sollte schon irgendwann mal ” DAnke” sagen..
Denn nur durch SIE sind wir das was wir heute sind.
Man kann nicht genug von solchen TV – Spot senden.
Ein Spot, welcher die Augen öffnet. Vielen Dank! Von mir bekommt Ihr 5 Sterne, den Oscar, die goldene Kamera und alle anderen Preise.
Ich habe mir den Spot schon einige Male angesehen und immer wieder kommen mir die Tränen.
Auch, wenn es sicher alte Menschen gibt, die problematisch sind – wir sollten wirklich mehr für sie da sein und ihnen zur Seite stehen.
Es gibt nichts Schlimmres, als sich irgendwann zu sagen: “Hätte ich bloß…” oder “Wäre ich bloß…”
Also ich selber mache eine Ausbildung in der Altenpflege seit knapp 1 1/2 jahren….und ich kann nur immer wieder sagen wie wichtig es ist für alte menschen da zu sein denn ohne sie wären wir heute nicht hier wo wir sind und ich meine jetzt nicht im biologischem sinne.
Super Werbespot, ich hoffe dass viele Leute ihn sehen. Ich selber bin in der Krankenpflege und weiß wie viele Menschen allein in den Heimen sind und auch allein sterben. Ich bin selber auch schon 53, meine letzte Oma ist vor 5 Jahren gestorben aber meine Mutter ist noch da und ich geniesse jeden Tag mit ihr.
Auch ich werde alt werden und hoffe dass dann jemand da ist, leider habe ich keine Kinder.
Renate
Ein toller Spot, der hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken anregt. Ich habe ihn heute zum ersten Mal gesehen und bin sehr beeindruckt. Meine Großeltern leben leider alle nicht mehr, aber ich denke wir hatten bis zum Schluss eine gute Zeit zusammen und erinnere mich gerne daran.
Hoffentlich werden viele Menschen dadurch wachgerüttelt und die Welt wird ein bisschen menschlicher.
Karin
Liebes Caritas-Team,
ich danke euch für den Werbespot, den ich vor einem viertel Jahr zum ersten Mal gesehen habe. Er hat für mich den Anstoß gegeben, das zu tun, was ich mir schon seit langer Zeit vorgenommen und immer wieder auf die lange Bank geschoben habe.
Ich besuche seither regelmäßig alle zwei Wochen meine 97jährige Oma und nehme mir ein, zwei Stunden Zeit für sie, um ihr ein wenig das zurückzugeben, was sie mir gegeben hat.
Ich danke euch herzlich für den Anstoß, den mir der Werbespot gegeben hat.
LG
Christine
Liebes Caritas-Team,
die Werbung ist wirklich eine der besten Werbungen, die ich je gesehen habe. Sie bleibt wirklich hängen und man denke noch lange daran.
Meine Oma und Opa haben in den letzten 1 1/2 Jahren stark abgebaut und können einfach nicht mehr so, wie früher und können bzw. wollen das nicht einsehen. Wir haben in letzter Zeit viel mit Ihnen durchgemacht, aber gemerkt dass gerade im Winter, wenn mein Opa nicht in sein Feld kann und meine Oma nicht draußen sitzen kann – das Beste was man tun kann einfach ist sich Zeit zu nehmen.
Ihre Werbung erinnert mich immer wieder daran – nachdem ich aber drei Mal bei dieser Werbung Rotz und Wasser geweint habe muss ich mittlerweile umschalten, weil sie mich wirklich zu sehr mitnimmt. Aber Ihre Botschaft ist hängengeblieben. Vielen Dank dafür!
Hallo an alle.
Ich (30) habe den Spot zur Weihnachtszeit bei meiner Mum gesehen. Bei den Schuhen musste ich das erste Mal den Kloß im Hals runterschlucken, ab der alten Frau liefen dann nur noch so die Tränen. Mittlerweile habe ich den Spot öfter gesehen und es geht mir immer wieder so wie beim ersten Mal. Jedes Mal muss ich an meine Oma denken. Sie hat mir als Kind immer Geschichten vorgelesen, stricken beigebracht und was Omas halt noch so alles machen.
In den letzten zehn Jahren haben wir uns nicht sehr oft gesehen, weil ich ans andere Ende Deutschlands gezogen bin. Im August letzten Jahres habe ich erfahren, dass sie an Demenz erkrankt ist. Habe gleich alles mögliche darüber gelesen und versucht meinem Opa aus der Ferne zu helfen so weit eben möglich. Dann musste sie plötzlich ins Krankenhaus, weil ein Arzt mit der Medikation gespielt hat. Ich bin natürlich sofort zu ihr gefahren. Diese Bild wie sie fast reglos in einem Konferenzzimmer (keine andere Zimmer auf der Station mehr frei gewesen) liegt, die Tränen kullern und sie etwas sagen will, aber nicht kann…ich bekomm es einfach nicht mehr aus meinem Kopf.
Mittlerweile geht es ihr natürlich wieder besser. Sie kann laufen, sprechen – wenn auch ab und an wirr – und auch ein wenig Hausarbeiten gehen ihr von der Hand.
Nach dem Krankenhausbesuch kam ich ins Grübeln. Es gibt so viele alte Leute, die niemanden mehr haben oder die Verwandtschaft weit weg wohnt. Seit dem gehe ich drei mal die Woche ehrenamtlich bei mir im Ort ins Altenheim. Spazieren gehen, reden und Karten spielen…es macht mir Spaß, die “Pflegeomis” und “-opis” sind dankbar, dass jemand da ist.
Ich wünschte, dass das mehr Menschen machen würden.
Mich nervt dieser Spot nur. Ich habe die Pflege Live mehrere Jahre mitgemacht (Vater Alzheimer und Mutter körperlich behindert). Die Pflegekassen sind wenig kooperativ. Jetzt sind meine Eltern in einer Seniorenresidenz gut untergebracht und weiterhin sehr anspruchsvoll !
Ich bin seit Monaten krank (Burn out). Man soll nicht nur immer eine Seite zeigen. Nicht alle alten Leute sind lieb und nett….
Liebe Andrea G. 9.12.,
mach Dir keine Vorwürfe. Niemand kann so etwas alleine zu Hause leisten, diese Pflege eines gelähmten Menschen. Sie wird das verstanden haben und nicht wollen, daß Du immer noch so traurig darüber bist. Wo sie ist, ist kein Schmerz mehr, keine Traurigkeit, keine Hilflosigkeit, keine Abhängigkeit, kein Nicht-Verstehen. Laß sie liebevoll los… Herzlich
Ich selbst habe vor ein paar Jahren durch den Tod meines Gefährten seine Oma “geerbt”, kannte sie da schon seit neun Jahren, sie hätte sonst niemanden mehr gehabt und sie lebte noch allein in ihren vier Wänden. Als ich sie kennenlernte, fand ich das schön weil doch noch einmal eine echte Großmutter in mein Leben kam. Meine eigenen Ge waren schon viele Jahre früher gestorben. Vor drei Jahren musste ich Oma ins Altersheim geben, weil sie nicht mehr allein bleiben konnte. Im Oktober ist sie hundert geworden.
Auch das ist traurig aber wahr.
Ihr Kurzzeitgedächtnis ist sehr eingeschränkt aber sie freut sich immer wenn ich dort bin aber wenn ich den Raum verlasse, fragt sie die anderen wer das war…. Ich denke, daß es auch eine gute Seite hat wenn man so vergesslich wird, eine Art Gnade. Sonst ist sie sehr gesund. Schade war, daß man gar nicht erst versucht hat sie noch mal zu mobilisieren….
Aber ich will nicht meckern. Dort wo sie lebt kümmert man sich gut um sie. Die Pfleger bzw. Schestern machen einen echt toughen Job. Und noch was: Wir ernten was wir säen. Beim ein oder anderen alten Menschen dort, kann man sich gut denken, warum er oder sie nie Besuch bekommt obwohl es noch Angehörige gäbe
Liebes Caritas-Team,
dieser Werbespot ist für mich kein Werbespot, sondern ein bewegender Moment, der mich immer wieder auf’s Neue hinschauen lässt.
Wir werden alle älter und leider ist das nicht jedem bewusst.
Auf einmal werden nahe und bisher starke Personen vergesslich, schwindelig, krank, stur oder launisch. Aber es sind die Lieben die uns das ganze Leben nur das Beste wollten und an unser Seite waren? Hoffentlich sehen es viele Personen wie auch Politiker und fangen an über dieses Thema nachzudenken.
Danke – für solche Spots.
Super Spot. Er geht total ans Herz und rüttelt hoffentlich viele Menschen auf!
Hallo liebes Caritas-Team! Danke für diese Kampagne, die zumeist auf fruchtbaren Boden fällt.
Meine Großmutter (88) lebt selbst seit Anfang des Jahres bei uns, hat wegen der fortschreitenden Demenz ihre eigenen vier Wände aufgeben müssen. Es ist schön, sie bei uns zu haben – aber die Pflege ist auch sehr anstrengend. Und das sollte man auch bei allen Parolen für mehr Beschäftigung mit den “Alten” in unserer Gesellschaft nicht totschweigen. Denn an dem Leben eines alten Menschens teil zu haben, heißt oftmals auch seinen Tod zu begleiten. Die meisten sind leider nicht bis ins hohe Alter mit hervorragender Gesundheit gesegnet und die verschiedensten Krankheiten zermürben die Betroffenen und auch die Angehörigen mit der Zeit mehr, als man glauben mag. Meine Oma hat selbst Demenz und der Alltag mit ihr ist nicht leicht, zu dem sie sich auch selbst kaum noch bewegen kann. Meine Familie ist trotzdem rund um die Uhr für sie da und wir versuchen ihr den Lebensabend so angenehm wie möglich zu machen. Doch auch ich muss mich manchen Tag dazu überwinden zu ihr hinunterzugehen, weil es auch eine enorme psychische Belastung ist. Den Menschen zu sehen, der für einen selbst immer das Allergrößte war, wie er nun, mehr und mehr apathisch und fast nicht mehr er selbst dort sitzt und auf den letzten Tag wartet. Aus diesem Grund kann ich auch die Menschen verstehen, die ihre Eltern und Großeltern in ein Pflegeheim geben und dort auch selten besuchen. Es ist nicht immer Gleichgültigkeit, die sie dazu treibt, sondern auch die eigene seelische Qual.
Aber auch eine Postkarte oder ein kurzer Brief zeugt von Aufmerksamkeit, auch wenn wir es nicht schaffen bei unseren Lieben zu sein. Wir können jetzt zurückgeben, was man uns früher gegeben hat und das sollte man trotz allem nicht versäumen.
Liebe Grüße
Ich bin 23 Jahre alt und meine Großmutter ist eine große Bereicherung in meinem Leben. Sie hat in Ihrem Leben viel erlebt und gibt immer gute Ratschläge für alle Lebenslagen. Sie ist erst küzlich zu uns ins Haus gezogen. Ich freue mich, sie nun jeden Tag sehen zu können. Ich habe bereits meinen Opa und meine andere Großmutter verloren und jedesmal wenn der Spot läuft kullern die Tränen! Danke für diesen bewegenden Spot! Durch ihn schätze ich das Geschenk meine Großmutter bei uns haben zu dürfen mit jedem Tag mehr!
Kümmert euch gut um eure Lieben und das nicht nur bei Gelegenheit!
Ich finde diese WERBUNG müsste verboten werden .denkt ihr mal an die leute die vieleicht gerade angehörige verlosren haben ich bin nur noch am weinen wenn ichdiese werbung sehe danke und bitte raus mit der werbung danke
Hallo,
Allerdings nur für 30 Minuten, mehr Zeit habe ich nicht. Aber es sind 30 Minuten, die nur den Beiden gehören. Selbstverständlich ist jeder Dienst bei meinen Grosseltern unentgeldlich.
der Spot ist sehr bewegend, allerdings wird er eher nur die ansprechen, die sowieso ein Herz für Senioren haben. Ich bin seit 7 Jahren selbständige Seniorenbetreuerin. Nicht Pflege, nur Betreuung. Ich lese mit den Senioren, wir spielen Spiele, fahren gemeinsam einkaufen oder klönen bei einer Tasse Tee. Die Kinder sind meist weit weg, studieren und bleiben fort. Sie besuchen ihre eigenen Eltern selten bis gar nicht. Aber sie bezahlen. Sie bezahlen mich. Nicht um ihren Eltern etwas gutes zu tun. Nein sie kaufen ihr Gewissen frei. Schade, aber so ist es in meinen Fällen. Es ist klar, das man nicht jeden Tag die Zeit findet, seine Eltern, Grosseltern oder Verwandten zu besuchen. Aber im Zeitalter des Telefons sollte man doch versuchen, am Leben des anderen Teil zu haben.Wenn auch nur telefonisch.
Persönlich erledige ich alles für meine Grosseltern. Ich putze, wasche, kaufe ein, erledige sämtliche Formalitäten usw usw usw. Und jeden Freitag gibts Tee mit Kuchen
Ich appelliere nochmal an jeden jungen gesunden Menschen. KÜMMERT EUCH,BEVOR ES ZU SPÄT IST!
Liebe Grüße
Tanja
Hallo,
ich schaffe es nicht einmal den Spot zu schauen ohne zu weinen.
Mein Opa ist gestorben als ich 12 war. Ich habe damals gelitten, da ich mich immer fragte, warum ich nicht mehr Zeit mit ihm verbracht habe.
Meine Oma war immer ein Vorbild für mich. Jeden Sonntag haben wir sie besucht.
Seit dem Frühling herrscht Familienstreit. Meine Eltern und meine Oma reden nicht mehr miteinander.
Ich habe seitdem oft versucht den Streit zu schlichten, aber meine Oma will nicht einmal zu Familiengeburtstagen kommen.
Nach einer Urlaubspostkarte von mir kam nicht mal eine Reaktion. Auch auf den Weihnachtsmarkt wollte sie nicht mit mir gehen und sie zeigte nicht einmal Verständnis als ich am Telefon anfing zu weinen.
Sie meldet sich nicht mehr von allein. Immer muss sich jemand bei ihr melden.
Ich verstehe es nicht. Bin enttäuscht und traurig zugleich.
Ich habe nie ein Weihnachtsfest ohne meine Oma erlebt, dieses wird wohl das erste werden.
Trotz abweisender Haltung meiner Oma werde ich sie Weihnachten besuchen fahren, obwohl ich nicht einmal weiß, ob sie zuhause ist.
Vermutlich wird es eine erneute Enttäuschung, wenn sie die Tür nicht öffnet.
Jedes mal wenn ich den Spot sehe, kann ich meine Tränen nicht zurückhalten.
Ich habe einfach solche Angst davor, dass sie stirbt bevor die Familie wieder versöhnt ist.
=(
Hallo liebe Leser,
auch mich bewegt der Spot immer wieder aufs Neue sehr…man kann die Tränen garnicht aufhalten.
Meine Oma ist leider gezwungen, seit 6 Jahren im Pflegeheim zu leben, was ich sehr bedauere. Auch sie war/ist immer der Mittelpunkt unserer Familie gewesen. Hatte als junges Mädchen im Krieg unvorstellbar schlimmes Leid ertragen, hat dann 5 Kinder groß gezogen und sich trotzdem ihr Leben lang in der Arbeit abgerackert.
Und als wäre dies nicht genug, musste sie vor genau einem Jahr auch noch den Tod ihres ältesten Sohnes verkraften, der auf qualvolle Weise an Krebs gestorben war. Leider kann ich sie aufgrund der großen Entfernung nur ein paar mal im Jahr sehen. Aber wenn ich bei ihr bin, dann geniessen wir jede Minute.
Was ich sehr schade find, ist, dass Männer es schwerer ertragen, alte Leute in Heimen oder Krankenhäusern zu besuchen. Sie finden sogar wenig Verständnis, dass man seine Mutter oder Großmutter regelmäßig besucht. Ich wünsche besonders den Söhnen und Enkelsöhnen, dass sie sich mehr Gedanken darüber machen, was sie sich und ihren Mitmenschen mit dem Verhalten antun.
Liebe Grüße Uschi
Dieser Spot ist einfach wahnsinnge bewegend.Ich selbst (13 jahre) habe noch zwei Oma’s und zwei Opa’s. Bis jetzt habe ich das nie wircklich zu schätzen gewusst. Aber dieser Spot hat bei mir einiges beweget! Immer öfter habe ich keine Lust meine Großeltern zu besuchen. Aber ich habe gemerkt wie schnell es doch vorbei sein kann.Also habe ich beschlossen morgen einfach mal zu meineen Großeltern zu fahren, mit Oma Plätzchen backen und mit Opa alte Fotos angucken und Geschichten erzählen! Toller Spot,vielen dank!
Sehr geehrtes Caritas Team, ein großes Lob für diesen rührenden Werbespot. Auch ich bin ein so genanntes Oma und Opa Kind, habe viel Zeit mit meinen Großeltern verbracht, habe viele Nächte bis zu Ihrem ableben bei meiner Großmutter verbracht. Leider lassen es manchmal die familiären Umstände nicht zu sich weiterhin zu treffen bzw. den Kontakt weiterhin so oft aufrecht zu erhalten, manchmal nicht einmal zur eigenen Mutter wenn diese etwas weiter weg wohnt und zwischen Baum und Borke steht. Eltern und Großeltern haben viel Zeit ihres Lebens geopfert damit man selber unbeschwert groß und erwachsen werden konnte und haben ihre Lebenserfahrung mit eingebracht. Sie sind es absolut wert, dass man sich um sie kümmert ” so lange sie da sind “, umso schwerer ist es jedoch wenn man dies nicht kann, wenn es einfach nicht geht weil familiäre Hindernisse im Weg stehen. Daher ein Aufruf an all jene welche diese Hindernisse nicht haben sich um die Lieben zu kümmern und für sie da zu sein. Man kann versuchen auf diesem Wege ein wenig von dem zurück zu geben was man selber erhalten hat, es ist immer nur ein kleiner Teil einer gerechten Gutmachung. Ich habe selbst 2 Kinder und eine Frau welche alles für mich bedeuten, ich gebe so viel ich kann und wäre später selbst froh wenn meine beiden etwas Zeit für ihre alten Eltern opfern könnten und für uns da sind so lange wir da sind. Liebe Grüße und ein gesegnetes Fest und gesundes neues Jahr 2011 wünscht ein Sohn und Enkel
Hallo an alle…
Also erstmal finde ich den Spot total berührend…
Ich selbst bin gelernte Altenpflegehelferin und mache nun die zweijährige verkürzte Ausbildung zur Altenpflegerin in einem Seniorenheim. Für mich war von jungen Teenager jahren klar, dass ich Altenpflege mache. Ich habe einen “schnuppertag” in diesen Beruf gemacht und mir hats so Spaß gemacht mit den älteren Menschen sich zu unterhalten, ihnen zu helfen usw. Aber vorallem haben Sie ihr Leben gelebt und können mir so noch Tips geben und ich kann noch viel von Ihnen lernen. Viele unserer älterer Menschen haben keine Angehörige bzw wohnen diese zu weit weg. So sehen sie uns (das Pflegepersonal) als Familie an und das rührt mich manchmal zu Tränen. Sie möchten doch auch nur mal das man sich 5 Minuten zu ihnen setzt und mit ihnen über das Leben früher spricht. Ich wünschte mehr junge Leute würden sich für den Beruf Altenpflege interessieren und entscheiden.
Lieben Gruß macht weiter so
“was haben sie mit ihrer Oma gemacht”……
—–Die Whg meiner Oma war der zentrale Familienmittelpunkt… Jeden Tag kamen wir dort alle zusammen, ob nach der Arbeit oder nach der Schule…. Sonntags zum Kaffee…. Als Kind hat sie mich immer Auf den Tisch gesetzt und alte Lieder mit mir gesungen… auf Platt oder sie erzählte Geschichten…. Mein Uropa brachte mir Gitarre spielen und das zeichnen bei… Meine Uroma war eine reihnländische Frohnatur….
Selbst mein Schulpraktikum hab ich im Altenheim gemacht um Öfter bei meinen Urgroßeltern zu sein als sonst…
Es vergeht kein Tag an dem ich sie nicht vermisse… Auch die Weihnachtszeit ist uninteressant geworden denn wir werden nie mehr alle zusammen kommen wir früher…..
Ich vermisse sie!
Und deswegen bringt mich der Sot immer wieder zum weinen!
und er ist wahr, wir sollten immer für Unsere Eltern, Großeltern u Urgroßeltern da sein… wer weiß wie kange man sie noch hat… man hat Ihnen ne Menge zu verdanken…..
lg
Toller Spot, der zum nachdenken anregt! Eher einen Schritt in die richtige Richtung zu machen finde ich richtig. Würde der Spot genauso viel Aufmerksamkeit generieren, wenn er nicht in dieser Zeit gesendet würde?
Hallo,
Grundsätzlich finde ich es wichtig, das die Großeltern einfach am Leben teilnehmen. Da kommt so zu sagen die Großfamilie wieder zum tragen …
Jeden Tag kommen die Jungen ins Haus und bringen “unruhe” rein, die Alten werden gebraucht, zum betreuen der Kinder oder um mal was zu erledigen, mal Mittag zu kochen, bekommen die aktuelle Welt mit … das hält einfach jung.
Alte Menschen die nur noch allein zu Hause sitzen, bauen schneller ab. Und gehen sicher auf früher von uns.
Meine Großeltern leben im Haus nebenan, mit meinen Eltern in einem Zweifamilienhaus. Wir, mit Kind, wohnen im eigenen Reich nebenan. Und so kommt es vor, dass mein Großvater (84) sein Urenkelkind (3) vom Kindergarten abholen muss … solche Verhältnisse halten einfach jung. Nix ist besser als der gemeinsame Kaffeeklatsch am Sonntag nachmittag …
So sollte meiner Meinung nach sein, was aber aufgrund des Arbeitslebens wird halt schwierig. Und es gibt sicher auch mal Streit … aber die Vorteile überwiegen.
Gruß
Liebes Caritas-Team,
ich bin 20 und meine Großmutter väterlicherseits ist Anfang des Jahres mit fast 90 gestorben.
Sie hat nebenan gewohnt, ich musste nur durch den Garten, um sie zu besuchen. Ich war nicht jeden Tag bei ihr, manchmal haben wir uns beide einfach angenervt oder wir haben uns gestritten. Aber das bleibt nicht aus, denn wir konnten immer über alles reden Sie war ein wundervoller Mensch und ich habe sie über alles geliebt.
Ich hatte nie das Gefühl, sie besuchen zu MÜSSEN. Wenn sie mich vermisst hat, hat sie mich eben angerufen und gefragt, ob ich vorbeikomme und sie Waffeln backen soll. Die Zeit mit ihr war mir so wertvoll und kostbar und ich möchte keine einzige Erinnerung missen. Aus diesem Grund hat sich sogar meine Mutter mit ihren Eltern ausgesöhnt.
Und als ich dann wenige Wochen nach Omas Tod ein Praktikum im Krankenhaus gemacht habe, auf einer Station, wo vorwiegend ältere Menschen behandelt wurden, habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sich um alte Menschen zu kümmern. Viele sind ganz allein und haben auch aufgrund ihrer oft eingeschränkten Mobilität kaum Kontakt zu Freunden, sodass sie dann dem Pflegepersonal alles mögliche erzählen. Es war mir wichtig, mir immer ein bisschen Zeit zu nehmen, mit ihnen zu reden, bei ihnen zu sein, so gut es ging.
Die Kampagne ist eine tolle Idee und ich finde den Spot keineswegs zu drastisch. Bei vielen ist es genau so, wie in dem Spot gezeigt: erst wenn sie tot sind, merken wir, was wir verloren haben.
Ich war sehr bewegt, als ich den Spot das erste Mal gesehen habe und hoffe, dass es noch vielen Menschen so geht und sie zum Nachdenken anregt.
Liebe Grüße
Katharina
Mann sollte immer bedenken, wenn sich Kinder um ihre inzwischen alt gewordenen Eltern kümmern oder nicht kümmern das sich bei jedem einzelne Schicksal oder Nichtschicksal eine eigene Geschichte verbiergt. Nehmen wir mal 2 Beispiele, 1 Beispiel von der heilen Welt und 1 Beispiel von der Hölle.
Beispiel 1:
Jeder kennt Familien wo immer gelacht wird, für die Bildung und das Wohlbefinden der Kinder gesorgt wird und immer miteinander liebevoll umgegangen wird. Diese Kinder werden irgendwann ihren Eltern wieder was zurück geben.
Beispiel 2: Jeder kennt auch Familien wo Eltern schon eine art asoziale Erziehung leben, wo Alkohol bei den Eltern an der Tagesordung steht, Vater und Mutter wenn auch unverschuldet Arbeitslos sind und ihre Kinder in einem verwarlostem Zustand misshandeln und nur wegen des Kindergeldes großziehen. Viele Kinder solcher Familien werden später entweder genauso Leben wie ihre Eltern oder bekommen wie viele die Kurve und führen ein normales bürgerliches Leben was sie mit eigener Kraft geschafft haben und auch beruflich erfolgreich sind. Solche Kinder werden später ihren Eltern nicht zurück geben.
Liebes Team,
der Spot ist sehr traurig und macht mich jedesmal sehr nachdenklich.
Leider habe ich meine Mama vor 4 Jahren verloren und denke jeden Tag daran das sie in einem Pflegeheim sterben muste,weil ich sie nicht pflegen konnte,sie war vom Hals ab gelähmt ,durch einen Schlaganfall und ich hatte nicht die Erfahrung und nicht die Möglichkeit dazu.
Ich hatte ihr immer versprochen das ich sie niemals dahin geben wwürde,ich fühle mich schuldig…
Ich bedanke mich bei allen Menschen die alte Menschen liebvoll pflegen …
Traurige Grüsse Andrea(42 Jahre)
Liebe Caritas Team,
ein wirklich gelungener Spot, das muss man sagen. Ich bin dieses Jahr 40 geworden und meine Oma wird nächste Woche 90. Sie lebt allein in ihrer Wohnung und ist noch sehr fit. Trotzdem ist klar, dass niemand von uns sie einmal wird pflegen können – und wollen, auch nicht meine Mutter, die noch vor Ort lebt. Es geht meistens gar nicht um das Wollen, sondern um das Können. Wir Enkelkinder leben alle weit weg – alle, weil wir wegen des Jobs dazu gezwungen sind und meine Mutter hat bereits ihre eigene Mutter und meinen Vater gepflegt bis zum Tod. Sie hat dafür einfach keine Kraft mehr. Hinzu kommt, dass ich mit beiden Omas nie derlei Erfahrungen gemacht habe, wie meine Vorschreiber. Sie waren unnahbar, abweisend und kein bischen herzlich. Geliebt habe ich sie nie wirklich, verstanden auch nicht. Im Gegenteil, Sie haben meinen Eltern auch viel Leid zugefügt aus reinem Egoismus. Es ist eben nicht immer alles so rührselig wie in diesem Spot. Das reale Leben sieht nunmal meistens anders aus.
Hallo, Ihr Lieben
Ich glaube nicht dass dieser spot Menschen dazu bewegt, sich mit alten Menschen zu befassen.
Dieser spot ist – tschuldigung – genauso bescheuert wie der spot für die Krebsforschung.
Mich stossen sie eher ab.
Ich finde man muss in Verbindung mit alten Menschen nicht an halbleere Betten und Särge denken.
Alte Menschen brauchen positiv denkende Menschen um sich, die nicht deshalb nett zu ihnen sind, weil sie in naher Zukunft sterben werden.
Es ist aber sooo typisch deutsch, alles auf dieser Mitleids- und Selbstmitleidsschiene zu fahren.
Mensch, bringt mal mehr Humor in Eure spots – die alten Menschen werden dankbar sein
Sehr geehrtes Caritas Team,
ich bin Stefanie und 30 Jahre alt. Meine Oma ist 82 Jahre und ein unverzichtbarer Teil unserer Familie.
Durch ihre Lebenserfahrung, ihr unermütliches Tun und Sein und auch durch die richtigen Worte und den richtigen “Spruch” im rechten Moment, ist sie einfach die beste Oma der Welt.
Euer Spot ist wirklich gelungen. Ich hoffe viele Menschen nehmen ihn als Anlass nachzudenken.
Herzliche Grüße
Stefanie
meine Oma lebt mit uns zu Hause.
Sie ist die wichtigste Person für uns.
Liebes CaritasTeam,
mein opa ist vor 6 jahren im alter von 60 gestorben und ich vermisse ihn noch heute,
ich finde den spot sehr nachdenklich.
Mann sollte keine älteren leute abschieben denn das haben sie nicht verdient, sie sollten auch noch in würde sterben dürfen denn das sind die, die wir es verdanken das wir heute leben dürfen.
denn wenn es sie nicht geben würde wen würde es dann heute von uns geben.
liebe grüsse Nadine
Hallo an das Caritas Team!
Als Tochter,ich bin jetzt 41 Jahre alt,treibt es mir selbstverständlich auch immer wieder die Tränen in die Augen,wenn ich diesen Spot sehe.
Im selben Augenblick bin ich aber sehr sehr froh,dass dies in unserer Familie so viel anders ist.Meine Eltern und ihre 2 Kinder-das war schon immer etwas ganz Besonderes.Unsere Familie hat immer zusammen gehalten,wo und wie es nur ging.Mein Vater erlitt vor 8 Jahren an seinem Hochzeitstag einen Schlaganfall und befand sich monatelang im Krankenhaus und in der Reha.Meine Mutti,mein Bruder und meine Familie waren täglich an seiner Seite.Das war gar keine Frage,das war normal für uns.Mein Vati war seither ein Pflegefall und verstarb schließlich vor 5 Jahren.Eine schrecklich traurige Zeit.Damit nicht genug,vor knapp 3 Jahren-am 23.12.2007 verstarb der geliebte Sohn und mein Bruder an Leberkrebs mit nur 45.Auch mein Bruder war tagtäglich für unsere Eltern da.Wir hielten so unglaublich liebevoll zusammen.
Nun sind mein Mann (47),ich und unsere Kinder (21+18) für unsere Mutti da.Meine Mutti ist 72,erfreut sich bester Gesundheit.Wir hoffen,dass dies auch noch für eine sehr lange Zeit so sein wird.Dennoch wohnt sie knapp 5 Minuten von uns entfernt und zu jeder Zeit kann jemand von uns bei ihr sein.Unsere Tochter zog letztes Jahr aus und wohnt mit unserem Schwiegersohn in der selben Wohnanlage.So oft es geht,ist unsere Mutti bei uns und wir haben sie auch gern um uns.
Denn der Abspann fasst es in richtige Worte:man sollte sich um seine Lieben kümmern,so lange sie da sind.Auf dem Friedhof hat niemand etwas davon.Da brauche ich keine großen Sträuße mehr hintragen,alles nur Getue für die Leute!Zu Lebzeiten ist dies wichtig.Meine Mutti bekommt oft Blümchen und kleinere Geschenke.Klar,es ist ihr manchmal peinlich und sie möchte,dass man nicht so viel Geld ausgibt.Aber wenn nicht jetzt,wann dann??JETZT soll sie es so angenehm und schön haben wie möglich!
Es gibt leider viel zu viele Menschen,die nur kommen,wenn es Zeit zum Erben ist.Das ist wiederlich!!!Unsere Eltern waren für uns als Kinder da-nun sind wir an der Reihe.Warum sind einige so egoistisch?Eigentlich ein ganz normaler Vorgang.Ich liebe meine Mutti über alles und werde immer für sie da sein,zu jeder Tages-und Nachtzeit.Und wenn der Tag kommt,an dem sie nicht mehr allein für sich sorgen kann,dann ist der Platz für sie nicht in einem Pflegeheim,sondern bei ihrer Familie-hier bei uns im Haus…
Eure Seite hier ist absolut gelungen.Der Spot spricht wirklich jeden an und bewirkt mit Sicherheit,das so mancher intensiver darüber nachdenkt.Und das ist gut so…
ganz liebe Grüße aus Berlin
Jeannette
Liebes Caritas Team,
Ein wunderschöner Spot den Ihr da gefilmt habt. Regt zum Nachdenken an und genau sowas brauchen wir im deutschen Fernsehen.
Grüße Denis
Hallo,
sehr emotionaler Werbespot der zum Nachdenken anregt und auch mir jedes mal feuchte Augen bereitet.
Jedes Leben nimmt mal ein Ende, leider als Mensch kaum zu verkraften. In Gedanken an meine liebe Oma
Gruß
Martin
Hallo Monika,
vielen Dank für Deine ermutigenden Worte. Wie die Kommentare in unserem Blog zeigen, bist Du nicht die einzige, die so schwere Tage mit den Verwandten durchlebt hat. Die meisten sind dennoch dankbar für diese intensive Zeit – auch wenn sie sehr hart war.
Der Song heißt “Tuck me in” und kommt von der Band Zealand. Hier findest du den Link zum Download: http://blog.experten-fuers-leben.de/video/
Alles Gute
Marc Boos
liebes Cyaritasteam,
dieser Werbespot treibt auch mir regelmäßig die Tränen in die Augen.
Darf ich fragen, was es für ein Song im Hintergunrd ist,und wer das singt?
Meine Mutter ist im März diesen Jahres sehr dement, verstorben,und es erinnert mich an die schlimme Zeit,die ich von Anfang bis Ende mit erlebt habe!
Bitte damit weitermachen, es regt zum Nachdenken, auch die Jugendlichen, hoffe ich, an!
liebe Grüße
Monika
Liebes Caritas-Team,
Euer Werbespot treibt mir die Tränen in die Augen – jedesmal aufs neue!
Ich habe noch eine Oma. Leider – weil sie die einzig zurückgebliebene aus ihrer Generation ist – und schön – weil ich sie einfach liebe. Ich gehe mit ihr einkaufen, essen, schaue mit ihr fern und weine auch mit ihr, wenn es uns nicht gut geht.
Von den alten Menschen können wir das Meiste lernen. Sie zeigen uns den Weg ins Leben und unterstützen uns wo sie können.
Ich hoffe, dass ich mit meiner Oma noch ganz, ganz lange gemeinsam weinen darf.
Katja, 31 Jahre alt.
Liebes Caritas-Team,
obwohl ich den Spot schon öfters gesehen habe, bewegt er mich immer noch jedesmal sehr. Ich würde mir wünschen noch Großeltern zu haben. Meine Großväter starben, bevor ich geboren wurde, meine Großmütter, als ich 5 bzw. 15 Jahre alt war.
Ich habe das Glück beruflich sehr viel mit alten Menschen zu tun zu haben und bin froh, daß ich ihnen helfen und von ihnen lernen kann.
Viele Grüße,
Annemarie
… verstorben. Tragisch ist, dass ich gerade mit ihrem ersten Urenkel schwanger war. Meine Oma ist 2 Tage vor der Geburt meines Sohnes gestorben. Zum Glück hat sie wenigstens meinen dicken Bauch bei meinem letzten Besuch nochmal gestreichelt. Leider konnte ich nicht einmal zu Omas Beerdigung fahren, da mein Sohn erst 3 Wochen alt ist. Das war schon sehr bitter.
Krasser Werbespot, der mitten ins Herz geht. Ich habe an meine Großeltern sehr gute Erinnerungen. Mein Opa hat mich früher oft irgendwo hingefahren oder abgeholt und Ausflüge gemacht, weil meine Eltern viel gearbeitet haben (vor allem auch am Wochenende). Als ich den Führerschein gemacht habe, hat er mich schwarz mit seinem Auto üben lassen. Mit meiner Oma habe ich oft Rommé und Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt. Ihre Rouladen und ihr Huckel-Kuchen ist unvergessen. Ich bin oft zu meinen Großeltern gegangen, die im gleichen Haus mit uns wohnten, wenn meine Eltern Streit hatten oder ich gerade mit meinen Eltern gestritten hatte. Vor 10 Jahren bin ich der Arbeit wegen in ein anderes Bundesland gezogen (380 km weit weg) und konnte meine Großeltern deshalb nur noch selten sehen. Mein Opa ist 2003 im Krankenhaus verstorben. Meine Oma ist am 3. September 2010 ebenfalls im Krankenhaus verstorb
Wie kommt es, dass nur Frauen schreiben? Jeder hat Verwandte, jeder hat oder hatte mal Großeltern, jeder hat die Chance etwas zu tun. Und es ist einfach eine so unfassbare Genugtuung, wenn ich weiß, dass meine Oma sich freut, sie lächelt, wenn ich sie besuche. Eine solche Herzlichkeit findet man sonst nirgends.
Hallo liebe Leser,
ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und habe schon vor ca. 7 Jahren meine letzte und “liebste” Oma verloren. Sie war immer alles für mich und ich habe jede Sekunde die ich mit ihr verbringen durfte genossen…
Heutzutage arbeite ich bei einem Pflegedienst und kümmere mich viel um alte Leute. Die meisten sind allein und total einsam, trotz Familie in der Umgebung, echt traurig!!
Ich bin meistens nur zwei Stunden in der Woche bei Ihnen und doch freuen Sie sich jedesmal wenn ich komme und einfach ein bisschen für Sie da bin!!
Momentan kann ich leider nicht mehr Zeit investieren da ich noch eine kleine Tochter habe.
Ich finde jeder sollte!!! sich die Zeit nehmen für die alten in unserer Gesellschaft, ob Familie oder Nachbarn…denkt daran: WIR WERDEN AUCH ALT!!! und freuen uns sicher auch wenn wir dann nicht alleine sind!!!
Hallo liebes Team!
Als ich Eure Werbung gesehen habe, musste ich sofort an meinen Opa denken, der zu der Zeit im Krankenhaus lag. Ich bin 17 Jahre alt und er ist schon über 80 Jahre. Mit meiner Mutter zusammen habe ich mich um meine Oma gekümmert, da sie alleine nicht bleiben konnte, wir sie aber auch nicht in ein Heim geben wollten. Immer abwechselnd sind wir erst zu Oma gefahren und haben mit ihr gegessen und dann sind wir zu Opa gefahren und haben ihn versucht auf zu muntern, dass er bald nach Hause käme usw. Doch er blieb sehr lange dort. Die Zeit war sehr anstrengend. Doch jetzt ist er wieder zu Hause und weil ich die Zeit vermisse, in der ich ihn jeden zweiten Tag sah, fahre ich jetzt immer nach der Schule hin und esse mit ihnen. Die beiden sind sehr froh!
Und ich bin dankbar, dass ich meinen Opa noch habe! ER ist mein großes Idol!!!
In der Klasse, aber auch unter vielen Freunden höre ich immer nur, wie hältst du das aus? So mit den alten Leuten? Ich glaube ich könnte das nicht!
Ich hoffe deshalb, dass Ihr mit Eurer Werbung die Menschen antreibt für ihre Wurzeln da zu sein!! Denn keiner möchte einsam sterben!
Viel Glück und alles Liebe
M.
hallo liebes caritas team
ich heiße sandra und bin 17 jahre alt
meine oma war immer das größte für mich
meine beste freundin
ich mag alte menschen sehr und arbeit auch gern mit ihnen
ich bin zur zeit in der ausbildung zum sozialhelfer
in der klasse haben wir die plackate zum Werbespot
hägen die klasse findet sie sehr schön
zum Werbespot er hat mich echt zum weinen gebracht und viel aus meine klasse auch echt super gemacht
er weckt in mir viele erinerungen an meine oma die im november gestorben ist
großes lob macht weiter so
lg sandra
Hallo liebes Caritas-Team!
Mich berührt dieser TV Spot jedes mal auf ein ein neues! Ich denke man sollte immer, aber auch wirklich immer für seine älteren Familienmitglieder da sein, egal welchen Beruf man hat, ob man viel oder wenig Zeit hat. Wir müssen einfach für unsere Eltern und Großeltern da sein, wenn sie irgendwann einmal alt werden!
Ich liebe meine Oma über alles, sie ist mir, außer meiner Mutter, der wichtigste Mensch in meinem Leben. Sie hat mich großgezogen und war immer für mich da egal wie es ihr ging, in guten wie in schlechten Zeiten hat sie mir immer kraft und halt gegeben und gibt mir diese Sicherheit auch heute noch! Meine Oma wohnt in dem gleichen Mehrfamilienhaus wie meine Mutter und wir kümmern und helfen ihr wo es nur geht wenn sie mit manchen dingen nicht zurecht kommt! Ich kann mir es nicht vorstellen sie irgendwann einmal in ein Heim zu stecken oder sie ganz zu verlieren! Da ich leider immer lange arbeite sehe ich meine Oma nur noch ein- bis zweimal in der Woche da ich vor kurzem zu hause ausgezogen bin und vorher mit Mama und Oma zusammen gewohnt habe. Ich versuche sie in jeder mir möglichen freien Zeit zu besuchen und mir ein paar schöne stunden mit ihr zu machen!
Danke für diesen Spot, er ist wirklich grandios!
Viele liebe Grüße aus Kaarst
Jessica
Hallo liebes Caritas Team,
jedes mal aufs neue bewegt mich dieser Spot. Vielleicht auch grad deswegen, weil ich vor wenigen Tagen erst mein letztes Großelternteil nach langer und schwerer Krankheit verloren haben und wir gestern mit der ganzen Familie das betrauert haben. Auch da stellte ich wieder fest, dass es nicht nur die eigenen Großeltern sondern auch die Großonkel und -tanten, -cousins und alles gibt, um die man sich kümmern kann/ soll. Wir haben uns nun vorgenommen und alle öfters und auch vor allem zu schöneren Anlässen zu sehen. Auch wenn das nicht immer leicht möglich ist, da uns einige Kilometer trennen.
An alle anderen: nutzt die chance Zeit mit Familienmitgliedern zu verbringen. So anstrengend und “nervig” es auch manchmal sein kann.
Liebe Grüße
Sabrina
Liebes Caritas-Team,
auch ich kämpfe jedes Mal mit den Tränen bei diesem Spot. Gerade lief er wieder im Fernsehen. Ich hatte nie das Glück eine Oma oder einen Opa zu haben. ich gehöre der Generation an, deren Großeltern im 2.Weltkrieg bzw. an Kriegsfolgen verstorben sind. Und da meine eigene Mutter (72 Jahre) und mein Vater (70 Jahre) selbst noch sehr gut allein klarkommen und zu ihren inzwischen 7 Enkeln, sowie 10 Urenkeln einen zum Teil innigen und intensiven Kontakt haben, habe ich mir “Ersatz-Omas” gesucht. Ich betreue im Ehrenamt demenzerkrankte Menschen, meist Frauen, mit denen wir spielen, singen und viel erzählen. Sicher ist es manchmal anstrengend, besonders an Tagen, wo es vielleicht den Betroffenen nicht so gut geht, oder man selbst vielleicht auch nicht so gut drauf ist. Aber mir fällt auf, dass gerade an solchen Tagen, wo man selbst im Tief ist, diese Abwechslung einem richtig gut tut. Die Dankbarkeit und Ehrlichkeit,die einem entgegenschlägt, ist so befreiend, dass man seine eigenen Sorgen für eine Zeit vergisst.
Ich würde mir wünschen, dass noch mehr junge Menschen oder zumindest jüngere sich hierfür interessieren und engagieren, da gerade bei mir eigentlich nur Menschen im Rentenalter in unserer Gemeinschaft mitmachen. Ich bin dort mit 45 Jahren einer der jüngsten Ehrenamtlichen.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass dieser Spot auch meine eigenen Kinder sehr bewegt. Das macht Hoffnung, dass man selbst später nicht vergessen wird.
Liebe Grüße, Ela
Liebes Caritas-Team,
welche Agentur auch immer diesen Spot gemacht hat; Hut ab! Wirklich sehr bewegend und tränentreibend. Und wahr!
Leider ist es bestimmt oft so, vor allem, wenn die Familie nicht in der Nähe der Eltern/Großeltern wohnt. Bei uns in der Familie war dies zum Glück nie der Fall. Meine Großeltern hatten bis zu ihrem Tod immer einen festen Platz in der Familie. Selbst mein Großvater bekam das letzte Jahr im Pflegeheim jeden (!)Tag Besuch von einem Familienmitglied. Und meine Großmutter lebt bis kurz vor ihrem Tod mit 90 Jahren noch in den eigenen Vierwänden um die Ecke von meiner Mutter. Diese erfreut sich mit 72 zum Glück noch bester Gesundheit und ist noch mehr für uns und ihre vier Enkelkinder da, als anders herum. Aber sie ist immer ganz selbstverständlich dabei. Und das wird auch so bleiben, egal wie es ihr geht.
Ich denke, das Problem, dass alte Menschen “vergessen” werden ist, dass wir heute nicht mehr generationenübergreifend leben. Man muss nicht auf einem großen Bauernhof mit Ömchen im Schaukelstuhl und 4 Generationen unter einem Dach leben, um Großfamilie zu leben.
Wenn alle immer füreinander da sind, funktioniert das System Großfamilie auch in der Großstadt. Selbst “adoptierte”, alleinstehende Freunde / Patentanten etc. können dazu gehören. Geben und nehmen eben.
Aber ich finde es toll, wenn so ein Spot dieses Bewustsein immer mal wieder wachrüttelt.
Lieben Gruß,
Christine
Sehr geehrtes Caritas-Team,
mein Name ist Annika und ich bin 17 Jahre alt. Mich bewegt der Werbespot seit ich ihn das erste Mal gesehen habe, bis jetzt jedes Mal zu Tränen.
Ich denke dann an meine Oma und Opa und mir fällt wie so häufig auf wie lange ich so Mal wieder nicht gesehen hab. Ich muss zugeben das es früher mehr war, aber ich bemühe mich.
Ältere Menschen bewegen mich schon länger. Ich hatte in einem einjährigen Praktikum im Krankenhaus viel mit ihnen zu tun und fange jetzt nach der Schule an in einem Altenheim zu helfen.
Außerdem machen wir in der Schule jetzt ein Projekt, indem wir mit älteren Menschen, die einen unerfüllten Kindheitswunsch haben, Kontakt aufnehmen, über ihr Geschichte sprechen und versuchen ihren Wunsch zu erfüllen.
Alles in allem ist dies eine sehr gelungen Kampane und tolle Seite, die bewegt und zum Nachdenken anregt.
Liebe Grüße Annika