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Alle Artikel aus der Kategorie ‘hoffen & wünschen’



hoffen & wünschen

Der traurige Abschied vom Ich

Geschrieben von Günter Schmidt am 6. Juni 2010
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Mann im Altenheim (c) FotoliaDer Einzug in ein Altenheim ist ein einschneidendes Ereignis, das mit existenziellen Erfahrungen verbunden ist. In ihrer Gebrechlichkeit und Hilfebedürftigkeit stoßen die Bewohner an Grenzen. Manche sind so getroffen, dass sie nur schwer an ihre von Gott geschenkte Würde glauben können. Andere kommen mit der Erfahrung, dass sich ihr Leben, ihre Geschichte, ihre Biografie auflöst und im Nebel der Erinnerungsunfähigkeit verschwindet. „Ich vergesse so viel, ich weiß manchmal nicht mehr, wo ich bin. Das ist so schlimm, dass ich nur heulen könnte. Dann weiß ich nicht wohin, was soll ich tun, können Sie mir helfen?“ (weiterlesen…)

Sonntagabend, Krimiabend. Im Tatort stirbt ein 80-Jähriger an Herzversagen. Todesursache: Medikamentenvergiftung. Die Fassade der intakten Großfamilie bröckelt, als die Polizei ermittelt. Der Tod löst sich erst durch eine Videobotschaft auf, in der das in die Jahre gekommene Paar den Kindern schildert, warum es den Freitod vorzieht. Warum die beiden lieber sterben möchten, als ihren Kindern zur Last zu fallen oder in ein Altenheim zu gehen. Ich konnte diesen Tatort nicht anschauen, ohne an die Menschen und Schicksale in unseren Seniorenzentren zu denken, die wenig mit der großbürgerlichen Fernsehidylle zu tun haben. (weiterlesen…)

hoffen & wünschen

Wie möchten Sie sterben?

Geschrieben von Klaus Arntz am 1. März 2010
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Alter Mann - Andrejs Pidjass - Fotolia

In einer älter werdenden Gesellschaft des langen Lebens und angesichts der Möglichkeiten der modernen Medizin, kann sich auch heute niemand der Herausforderung entziehen, diese Frage ganz persönlich zu beantworten. Diese Verantwortung darf man nicht auf andere abschieben. Allzu oft steht der Wunsch, ein langes und erfülltes Leben im Kreis vertrauter Menschen zu beenden, im Gegensatz zur Realität des Sterbens in der modernen Gesellschaft. Deshalb sind Patientenverfügungen eine wichtige Orientierungshilfe, auch wenn sie keine Patentlösung darstellen. (weiterlesen…)

Familienministerin Dr. Kristina SchröderDeutschland ist zu einem Land des langen Lebens geworden. Das ist schön, fordert uns aber auch heraus. Ich bin davon überzeugt, dass die wachsende Zahl älterer Menschen eine Chance ist. Die Frage ist, wie wir diese Chance nutzen können – individuell und für unsere Gesellschaft. (weiterlesen…)

hoffen & wünschen

Geschichte gestaltet Zukunft

Geschrieben von Pauline Fleischmann am 15. Februar 2010
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Drei Generationen von Frauen (c) Konstantin Sutyagin / fotoliaIch bin gerade mal 20 Jahre alt. In dieser Zeit fiel die Mauer, der Euro wurde eingeführt und am 11. September rasten Flugzeuge ins World Trade Center. In Deutschland gibt es erstmals eine Bundeskanzlerin, in den USA einen dunkelhäutigen Präsidenten. Es ist viel passiert, doch ich frage mich, wie wir aus der Geschichte lernen. Wir Jungen von den Alten heute und die, die nach uns kommen, von uns. (weiterlesen…)

Prof. Dr. Peter Gross

Dass in unserer Gesellschaft so viele so gut so alt werden können, ist ein Glücksfall und keine Katastrophe. Das wird man doch zugeben. In den letzten 100 Jahren haben wir drei Jahrzehnte Lebenserwartung gewonnen. Ist das nicht großartig? Vor einem Jahrhundert noch gab es für die Menschen eher selten ein Altwerden. Wer alt wurde, wie der Großvater in Grimms Märchen, hatte sich mit einem hölzernen Schüsselchen hinter den Ofen zu setzen. (weiterlesen…)

Ein junger Mann und ein alter Dame lächeln sich an (c) KNA/DCVAlte Menschen sind für mich Experten fürs Leben, weil sie sich so vermehrt haben, dass ihre Lebensräume in Zukunft über die Lebendigkeit unserer Gesellschaft entscheiden. Das ist aber mit dem alten Generationenvertrag nicht zu machen, weil er auf der Trennung der Altersgruppen nach dem Leistungsprinzip aufbaut. Ein neuer, zukunftsfähiger Generationenvertrag muss offensichtlich anders aussehen, aber wie? (weiterlesen…)