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Alle Artikel aus der Kategorie ‘pflegen & begleiten’



pflegen & begleiten

Chancenlose Jugendliche helfen alten Menschen

Geschrieben von Marc Boos am 1. Dezember 2010
Schlagworte: , | kommentieren

Junge Leute in Altenheimen. In der Regel sind das Zivis oder FSJler. In die Altenheime St. Hedwig und St. Josef in Moers kommen jetzt aber auch junge Frauen, die in einem Beschäftigungsprogramm sind. 15 Monate lang helfen sie vor allem in der Hauswirtschaft mit. Dass ihnen die Aufgabe und der Kontakt mit den alten Menschen Spaß macht, zeigt das Video der Caritas Münster.

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Besuch vom Tatort-Kommissar

Geschrieben von Heribert Schlensok am 29. November 2010
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Alles begann damit, dass unser fünfjähriger Sohn Ruben nicht mehr vom Fernseher loskam. “Wickie und die starken Männer” hatten ihn süchtig gemacht. Das Buch, erschienen 1964, mochte ich selber als Kind. Wir probierten es mit dem Hörbuch. Und das Wunder geschah: Seitdem glüht der CD-Player im Auto. Vertraute Bücher mit erwachsenen Ohren neu zu hören – das hat einen ganz besonderen Reiz. Besonders wenn die Augen nicht mehr so recht mitspielen. Perfekt also für alte Menschen? Ein Pflegeheim in Göttingen hat es ausprobiert. (weiterlesen…)

Wer für einen alten Menschen eine Betreuungs- oder Pflegeeinrichtung auswählen muss, fragt sich: „Woran erkenne ich, welche Einrichtung die richtige ist? Wie kann ich sicher sein, dass er oder sie sich dort wohl fühlen wird?“ Einfache Antworten sind Fehlanzeige. Die Verunsicherung ist groß, was die Entscheidung nicht einfacher macht. Aus ökonomischer Sicht ist die Verunsicherung aber vollkommen normal, ja sogar notwendig, weil sie zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Problem führt. (weiterlesen…)

Zwei ältere Frauen unterhalten sich (c) KNA OppitzAufgrund der demographischen Entwicklung wird künftig – trotz der Prinzips „ambulant vor stationär“ – die Bedeutung der stationären Pflege älterer Menschen weiter zunehmen. In der öffentlichen Diskussion über Pflegeheime liegt das Augenmerk vor allem auf der Qualität der Pflege. Beste Beispiele sind die in den Medien thematisierten Pflegeskandale und der aktuelle Streit um die Transparenzberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK). Die Lebensqualität eines Heimes fällt jedoch oft unter den Tisch. Abhilfe schafft hier eine Internetseite. (weiterlesen…)

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Gegen das Imageproblem der Altenpflege

Geschrieben von Björn Krause am 12. Juli 2010
Schlagworte: , | 2 Kommentare

Altenpfleger und alte Dame (c) KNA / OppitzWarum gerade Altenpflege? Das haben mich Freunde und Bekannte schon häufiger gefragt. Wenn ich mich mit ihnen über meinem Berufsalltag unterhalte, habe ich oft das Gefühl, mich für meine Entscheidung rechtfertigen zu müssen. Fragen, die nur gestellt werden, um Bestätigung für das eigene negative Bild der Altenpflege zu bekommen, weiß ich mittlerweile gekonnt zu umschiffen. Viele würden ihr Bild der Pflege revidieren, wenn sie sich ernsthaft interessieren und ein eigenes Bild machen würden. (weiterlesen…)

Alter Mann mit leerem Blick (c) DCV / KNAAls Altenpflegerin bin ich eine von den Festlandbewohnerinnen, die einen feinen alten Herrn auf der Insel seiner Demenz besuchen. Dieser Herr, sage ich immer stolz über meine Erkenntnis und meinen Fortschritt, bringt mir Geduld bei. Wie ein Zen-Meister. Nicht indem er Übungen mit mir macht, sondern indem er einfach so ist, wie er ist. Wenn ich zu ihm komme, geschieht das nicht absichtslos, ich habe was mit ihm vor: ich will ihn pflegen. Er liegt im Bett, er schaut. Ernst, denke ich, aber nicht grimmig. Ich weiß nicht, ob er aufs Festland rüberguckt oder übers Meer. Ich weiß nicht, ob er inselinterne Überlegungen anstellt. (weiterlesen…)

„Bis dass ihr sterbt“, waren meine Worte, als ich in einem sonntäglichen Telefonat mit meiner Mutter über ihr Befinden sprach, sie sich kläglicher anhörte als gewohnt und ich mich sagen hörte: „Macht euch mal keine Sorgen, ich komme und versorge euch.“ Was für ein Satz für jemand, der damals am anderen Ende der Welt lebte. Der Liebe wegen war ich in die USA ausgewandert. Am 5. September 1998 fand ich mich mit Sack und Pack im Eingangsflur meines Elternhauses in Werther in Westfalen wieder. Für die nächsten sechs Jahre sollte mein Leben eine ganz besondere Nuance erhalten. (weiterlesen…)

Gertrud Mäder mit ihrer Mutter auf dem SofaWeihnachten 2007 war es so weit: Meine Mutter konnte nicht mehr alleine leben. Lange Jahre hatten wir es als Familie mit Haushaltshilfe und Pflegedienst geschafft, dass sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben konnte. Doch nun war das nicht mehr möglich. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten war klar: Es geht nicht mehr ohne regelmäßige Hilfe. Nun kam die große Herausforderung für die Familie. Wie schaffen wir die Pflege zuhause? (weiterlesen…)

Ärztin hält die Hand einer alten Frau © Sandor Kacso fotoliaWenn wir Ärzte alte Menschen besser behandeln wollen, müssen wir lernen diese zu verstehen. Ihre Lebensgeschichte und die individuelle Lebenssituation spielen dabei eine entscheidende Rolle. Oft ist das subjektive Empfinden des Patienten wichtiger als der „objektive“ Befund des Arztes. Deshalb sollte die Ausbildung der Ärzte im Bereich der Alterskrankheiten verbessert werden. Allein das Wissen über körperliche Erkrankungen reicht nicht aus. Der Arzt muss das Wechselspiel zwischen Leib und Seele begreifen. (weiterlesen…)

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Mehr Anerkennung für pflegende Angehörige

Geschrieben von Maria Wiegand am 19. April 2010
Schlagworte: , | 1 Kommentar

Zwei Frauen blicken sich an (c) KNAIn unserer Gesellschaft gibt es viele Menschen, die unermüdlich und fast unbemerkt ihren Dienst verrichten. Sie pflegen ihre Angehörigen – zum Teil über Jahre hinweg. Die Pflegebedürftigen selbst haben mittlerweile wenige, dafür aber laute Fürsprecher – was gut und richtig ist. Doch was ist mit den pflegenden Angehörigen? Wir dürfen überall helfen, aber wenn wir uns zu Wort melden, werden wir ungern gehört, wenn nicht gar als störend empfunden. Das muss sich ändern. (weiterlesen…)