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Alle Artikel aus der Kategorie ‘staunen & schätzen’



“Mehr als ein Schnitzel kann man sowieso nicht essen”, sagte unser Großvater immer und damit hatte er recht. Es ist wichtig, auf dem Boden zu bleiben, nicht abzuheben und auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern und Besuchern zu stehen. Seit 35 Jahren führt unsere Familie mit dem Europa-Park ein äußerst erfolgreiches mittelständisches Unternehmen. Über vier Millionen Gäste pro Jahr machen den Freizeitpark zum größten in Deutschland. Von unserem Opa Franz und unserem Vater Roland haben wir gelernt, wie wichtig die Liebe zum Detail ist, um den Besuchern einen unvergesslichen Aufenthalt im Europa-Park zu bescheren. (weiterlesen…)

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Bunte Seiten der Demenz

Geschrieben von Christine Czeloth-Walter am 2. November 2010
Schlagworte: , | 6 Kommentare

Menschen mit der Diagnose Demenz leben aus ihrer Vergangenheit, in ihrer Gegenwart und haben ein Recht auf Zukunft. Diese neue Perspektive habe ich gewonnen, als ich neun Jahre lang meine in der Demenz lebende Tante begleitete – mit vielen Höhen und Tiefen. Seither setze ich mich dafür ein, das düstere Bild, das oft von der Demenz gezeichnet wird, in ein farbiges zu wandeln.

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Seid ihr noch neugierig?

Geschrieben von Marc Boos am 28. Oktober 2010
Schlagworte: , | 1 Kommentar

In Köln hat die Caritas junge und alte Menschen in einer Talkrunde zusammen gebracht. Dabei ging es auch um die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben. Für beide Seiten lieferte das Gespräch neue Erkenntnisse …


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Es war vor mehr als 25 Jahren, als ich zum ersten Mal bewusst ein Altenheim betreten habe. Was ich sah, verfolgt mich bis heute: alte Menschen, die beziehungslos in der Eingangshalle saßen und sich anschwiegen. Das einzig Lebendige waren zwei Kanarienvögel in einem Käfig, in den alle hineinstarrten. Mehr als die Sprachlosigkeit beschäftigte mich der Eindruck, dass hier Menschen mit ihrem Leben abschlossen, weil alles, was Sinn gab, draußen bleiben musste. Damals wusste ich: wenn Alter Zukunft haben soll, dann geht das auch anders. (weiterlesen…)

In Essen gibt es eine bemerkenswerte Aktion. Sie nennt sich 17/70 und sorgt dafür, dass sich junge mit alten Leuten treffen. Niko und Tobias sind zwei 16-Jährige, die einmal die Woche nach der Schule ins Altenheim gehen und dort zwei Stunden mit den Senioren verbringen. (weiterlesen…)

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Alt und Jung in einem Boot

Geschrieben von Marc Boos am 30. September 2010
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“Leinen los” zur Generationen verbindenden Schifffahrt der Caritas auf dem Rhein.  Mehr als 500 Bewohnerinnen und Bewohner aus Alteneinrichtungen im Erzbistum Köln sowie 160 Schülerinnen der Ursulinenschule Hersel haben in diesem Jahr daran teilgenommen.

Auf Einladung des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln startete die Schiffahrt in Wesseling. (weiterlesen…)

Verwirrt oder nicht, mobil oder nicht, pflegebedürftig oder nicht – in unserem Haus wohnen ganz unterschiedliche alte Menschen unter einem Dach. Wir schätzen diese Form des Zusammenlebens, weil uns die Gemeinschaft wichtig ist. Seit einiger Zeit haben wir auch kleine Wohngemeinschaften, die sehr stark auf die Bedürfnisse verwirrter alter Menschen abgestimmt sind. Ein tolles Modell, das Leben und Arbeiten verbindet.

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Omis Bauch ist voller Liebe

Geschrieben von Marc Boos am 19. Juli 2010
Schlagworte: , , | 1 Kommentar

Ugos Kinderbild mit OmaIch finde an meiner Omi das Beste, dass sie mich immer so verwöhnt. Sie backt mir immer Pfannenkuchen. Das ist mein Leibgericht. Manchmal wenn wir Fußball spielen, dann fliegen ihr die Hausschuhe weg. Ich finde meine Omi so nett, weil sie so dick ist und ihr Bauch voller Liebe steckt. (weiterlesen…)

Zwiebeln und Kartoffeln schälenDies ist die Geschichte von Frau Schmidt. Die 85-Jährige lebt in unserer Hausgemeinschaft – und sie tut es gerne. Endlich ist sie nicht mehr alleine. Vorbei ist die Zeit, in der sie immer unsicherer wurde bei der Bewältigung ihres Alltags. Ihr schleichender Abschied von der Welt um sie herum, ist beendet. Das freut Frau Schmidt und ihre Angehörigen. Die hatten sich große Sorgen gemacht. (weiterlesen…)

Frau mit Rollator (c) max blain - FotoliaIch habe Zeit. Sitze im Warteraum einer Reha-Klinik und warte darauf, dass mich mein Physiotherapeut aufruft. Außer mir warten hier vorwiegend alte Menschen, in deren Gegenwart ich mir mit meinen 61 Jahren fast wie ein Jugendlicher vorkomme. Sie stützen sich auf Krücken, schieben einen Rollator vor sich her, wirken gebrechlich und tasten sich behutsam zu den Sitzmöbeln. Ich überschlage kurz das Durchschnittsalter und multipliziere mit der Anzahl der Anwesenden: rund eintausend Jahre dürften hier beisammensitzen. „Mein Gott“, denke ich, „welch eine Menge Leben, Lebenserfahrung, Weisheit, Kompetenz und Praxiswissen hier sitzt!“ (weiterlesen…)