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staunen & schätzen

Omis Bauch ist voller Liebe

Geschrieben von Marc Boos am 19. Juli 2010
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Ugos Kinderbild mit OmaIch finde an meiner Omi das Beste, dass sie mich immer so verwöhnt. Sie backt mir immer Pfannenkuchen. Das ist mein Leibgericht. Manchmal wenn wir Fußball spielen, dann fliegen ihr die Hausschuhe weg. Ich finde meine Omi so nett, weil sie so dick ist und ihr Bauch voller Liebe steckt. (weiterlesen…)

Zwiebeln und Kartoffeln schälenDies ist die Geschichte von Frau Schmidt. Die 85-Jährige lebt in unserer Hausgemeinschaft – und sie tut es gerne. Endlich ist sie nicht mehr alleine. Vorbei ist die Zeit, in der sie immer unsicherer wurde bei der Bewältigung ihres Alltags. Ihr schleichender Abschied von der Welt um sie herum, ist beendet. Das freut Frau Schmidt und ihre Angehörigen. Die hatten sich große Sorgen gemacht. (weiterlesen…)

Frau mit Rollator (c) max blain - FotoliaIch habe Zeit. Sitze im Warteraum einer Reha-Klinik und warte darauf, dass mich mein Physiotherapeut aufruft. Außer mir warten hier vorwiegend alte Menschen, in deren Gegenwart ich mir mit meinen 61 Jahren fast wie ein Jugendlicher vorkomme. Sie stützen sich auf Krücken, schieben einen Rollator vor sich her, wirken gebrechlich und tasten sich behutsam zu den Sitzmöbeln. Ich überschlage kurz das Durchschnittsalter und multipliziere mit der Anzahl der Anwesenden: rund eintausend Jahre dürften hier beisammensitzen. „Mein Gott“, denke ich, „welch eine Menge Leben, Lebenserfahrung, Weisheit, Kompetenz und Praxiswissen hier sitzt!“ (weiterlesen…)

Paulines Opa und OmaAls kleines Mädchen waren meine Großeltern für mich die Größten. Sie konnten alles, wussten alles, hatten immer Zeit für mich. Sie schienen nur dafür da zu sein mir spannende Geschichten zu erzählen, mir selbst gebackenen Kuchen  zu verfüttern und mit mir zu basteln. Je älter ich wurde, desto realistischer wurde mein Weltbild. Die Welt – und damit auch meine Großeltern – wurde entzaubert. Heute, mit 20 Jahren, sehe ich sie mit anderen Augen. (weiterlesen…)

Experten fürs LebenUnter dem Begriff des demografischen Wandels wird meist in der Öffentlichkeit eine einseitige Debatte über die sozialen Sicherungssysteme geführt. Dies fördert bei jungen und alten Menschen gleichermaßen Ängste. Alt zu sein bedeutet aber nicht automatisch, unterstützungs- und pflegebedürftig zu sein. Mit unserer Kampagne wollen wir dazu beitragen, dass sich der Blick auf Frauen und Männer im Alter weitet. Der so genannte dritte oder vierte Lebensabschnitt soll als das wahrgenommen werden, was er ist: Teil des Lebens mit einer Fülle an Möglichkeiten und Grenzen. (weiterlesen…)