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	<title>Kommentare für Experten fürs Leben</title>
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	<description>Caritas-Kampagne für alte Menschen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 18:31:02 +0100</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu Mindestlohn in der Pflege löst nicht alles von Wittbrodt</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/mindestloehne-in-der-pflege-loesen-nicht-alles/476/comment-page-1/#comment-285</link>
		<dc:creator>Wittbrodt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 18:31:02 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, Mindestlohn in der Pflege löst nicht alles, aber er sichert das Mindesteinkommen derer, die von ihrem verantwortungsvollen Beruf in der Pflege und Betreuung alter und/oder dementer Menschen auch ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder bestreiten müssen.
Der Mindestlohn ist für mich daher ein faires und adäquates Instrument weitere Armut (auch der Kinderarmut bei alleinerziehenden Pflegekräften) einzuschränken; um diese zu verhindern reicht der Mindestlohn leider auch nicht ...
Pflegekräfte sollten vor allem gut ausgebildet, regelmäßig gut qualifiziert und immer gut motiviert sein, um den Bedürfnissen alt und krank gewordener ehemaliger Steuer- und Krankenversicherungszahler Rechnung tragen zu können. Aber wer so viel über Geld nachdenkt (nachdenken muss) verliert oft das Blick für das Wesentliche: Der Pflegeberuf wird in der Bevölkerung allgemein hoch geschätzt! Und tatsächlich gehört er zu den Berufen, aus denen das Wort BERUFUNG abzuleiten ist. Daher ist es ohnehin sehr schade, dass dieser allgemein wertgeschätzte Berufszweig (den früher oder später die meisten von uns einmal benötigen werden) nicht auch in barer Münze ausgezahlt bekommen kann, was er tatsächlich verdient ...! Ein Motto zur letzten Wahl hieß: &quot;Arbeit muss sich wieder lohnen&quot;! Mag das Lächeln eines alten Menschen die Pflegekraft auch für seine gute Arbeit belohnen, so entlohnt es sie nicht! Was recht ist, sollte recht bleiben: Verdienen würden Pflegekräfte eigentlich eine Menge und selbst ein Mindestlohn stellt langfristig keine adäquate Entlohnung für einen der menschlichsten, aufopfernsten und humansten Berufe der Welt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Mindestlohn in der Pflege löst nicht alles, aber er sichert das Mindesteinkommen derer, die von ihrem verantwortungsvollen Beruf in der Pflege und Betreuung alter und/oder dementer Menschen auch ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder bestreiten müssen.<br />
Der Mindestlohn ist für mich daher ein faires und adäquates Instrument weitere Armut (auch der Kinderarmut bei alleinerziehenden Pflegekräften) einzuschränken; um diese zu verhindern reicht der Mindestlohn leider auch nicht &#8230;<br />
Pflegekräfte sollten vor allem gut ausgebildet, regelmäßig gut qualifiziert und immer gut motiviert sein, um den Bedürfnissen alt und krank gewordener ehemaliger Steuer- und Krankenversicherungszahler Rechnung tragen zu können. Aber wer so viel über Geld nachdenkt (nachdenken muss) verliert oft das Blick für das Wesentliche: Der Pflegeberuf wird in der Bevölkerung allgemein hoch geschätzt! Und tatsächlich gehört er zu den Berufen, aus denen das Wort BERUFUNG abzuleiten ist. Daher ist es ohnehin sehr schade, dass dieser allgemein wertgeschätzte Berufszweig (den früher oder später die meisten von uns einmal benötigen werden) nicht auch in barer Münze ausgezahlt bekommen kann, was er tatsächlich verdient &#8230;! Ein Motto zur letzten Wahl hieß: &#8220;Arbeit muss sich wieder lohnen&#8221;! Mag das Lächeln eines alten Menschen die Pflegekraft auch für seine gute Arbeit belohnen, so entlohnt es sie nicht! Was recht ist, sollte recht bleiben: Verdienen würden Pflegekräfte eigentlich eine Menge und selbst ein Mindestlohn stellt langfristig keine adäquate Entlohnung für einen der menschlichsten, aufopfernsten und humansten Berufe der Welt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Menschliche Altenpflege von Helmer Anne</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/menschliche-altenpflege/435/comment-page-1/#comment-272</link>
		<dc:creator>Helmer Anne</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 13:06:03 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Bramigk, 

erst einmal möchte ich Sie von Herzen dazu ermuntern den Beruf zur examinierten Altenpflegerin zu erlernen. Die Altenpflege ist ein Arbeitsfeld mit Zukunft, schon heute wird in vielen Regionen intensiv nach qualifizierten Kräften gesucht. Gerade der Bereich der Altenpflege profitiert von Menschen, die bereits anderweitige Berufs- und vor allem Lebenserfahrung mitbringen. Sie sehen ja an der Autorin des Artikels, dass auch diese sich in ähnlichem Alter für das Erlernen dieses Berufs entschieden hat. Ihre Berufsaussichten sind sehr gut, ihre persönliche und fachliche Eingnung vorausgesetzt.  
Ich würde Ihnen im Vorfeld ihrer Entscheidung eine Ausbildung in der Altenpflege zu machen, zu einem Praktikum in der stationären oder ambulanten Pflege raten. So können Sie selbst Erfahrungen in dem für sie neuen Berufsfeld sammeln und sich ein Feedback von ihrer Praktikumsanleitung erbitten, wie diese ihre Eignung für den Beruf einschätzt. 
Wenn Sie es wünschen, dann vermitteln wir Ihnen gerne einen entsprechenden Praktikumsplatz oder auch eine Beratung zu den Möglichkeiten einer Ausbildung in Ihrer Wohnortnähe. Wenden Sie sich also gerne wieder an die Redaktion. 

Herzliche Grüße 

Anne Helmer
Referentin in der Geschäftsstelle des Verbandes katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Bramigk, </p>
<p>erst einmal möchte ich Sie von Herzen dazu ermuntern den Beruf zur examinierten Altenpflegerin zu erlernen. Die Altenpflege ist ein Arbeitsfeld mit Zukunft, schon heute wird in vielen Regionen intensiv nach qualifizierten Kräften gesucht. Gerade der Bereich der Altenpflege profitiert von Menschen, die bereits anderweitige Berufs- und vor allem Lebenserfahrung mitbringen. Sie sehen ja an der Autorin des Artikels, dass auch diese sich in ähnlichem Alter für das Erlernen dieses Berufs entschieden hat. Ihre Berufsaussichten sind sehr gut, ihre persönliche und fachliche Eingnung vorausgesetzt.<br />
Ich würde Ihnen im Vorfeld ihrer Entscheidung eine Ausbildung in der Altenpflege zu machen, zu einem Praktikum in der stationären oder ambulanten Pflege raten. So können Sie selbst Erfahrungen in dem für sie neuen Berufsfeld sammeln und sich ein Feedback von ihrer Praktikumsanleitung erbitten, wie diese ihre Eignung für den Beruf einschätzt.<br />
Wenn Sie es wünschen, dann vermitteln wir Ihnen gerne einen entsprechenden Praktikumsplatz oder auch eine Beratung zu den Möglichkeiten einer Ausbildung in Ihrer Wohnortnähe. Wenden Sie sich also gerne wieder an die Redaktion. </p>
<p>Herzliche Grüße </p>
<p>Anne Helmer<br />
Referentin in der Geschäftsstelle des Verbandes katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Menschliche Altenpflege von Bramigk</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/menschliche-altenpflege/435/comment-page-1/#comment-265</link>
		<dc:creator>Bramigk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 16:05:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=435#comment-265</guid>
		<description>Ausbildung zur Altenpflegerin mit 45 Jahren
Bin Fachwirtin im Personal- und Rechnungswesen und gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Mit diesen Ausbildungen ursprünglich viele Jahre Betriebsleiterin in der Systemgastronomie inkl. Ausbilder.
Jetzt keine Chance mehr in diesem Beruf Fuß zu fassen. Seit einem Jahr betreue ich ein schwerst körperbehindertes Mädchen. Hier kam mit der Gedanke weiterhin in der Pflege zu arbeiten. Ich möchte nur keine halben Sachen machen und habe jetzt das Angebot bekommen bei der Caritas eine Ausbildung zur Altenpflegerin zu machen. Was könnt ihr mir für Tipps geben. Was kommt auf mich zu mit 45 Jahren, wie sieht die Zukunft aus, nach der Ausbildung.
Bin dankbar für jeden Hinweis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausbildung zur Altenpflegerin mit 45 Jahren<br />
Bin Fachwirtin im Personal- und Rechnungswesen und gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Mit diesen Ausbildungen ursprünglich viele Jahre Betriebsleiterin in der Systemgastronomie inkl. Ausbilder.<br />
Jetzt keine Chance mehr in diesem Beruf Fuß zu fassen. Seit einem Jahr betreue ich ein schwerst körperbehindertes Mädchen. Hier kam mit der Gedanke weiterhin in der Pflege zu arbeiten. Ich möchte nur keine halben Sachen machen und habe jetzt das Angebot bekommen bei der Caritas eine Ausbildung zur Altenpflegerin zu machen. Was könnt ihr mir für Tipps geben. Was kommt auf mich zu mit 45 Jahren, wie sieht die Zukunft aus, nach der Ausbildung.<br />
Bin dankbar für jeden Hinweis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neue Seiten an den alten Eltern von Bettina Wendlandt</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/neue-seiten-an-alten-eltern/637/comment-page-1/#comment-264</link>
		<dc:creator>Bettina Wendlandt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 11:19:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=637#comment-264</guid>
		<description>Danke für den Artikel! Hier etwas in eigener Sache:

Gruppe von Angehörigen alter Eltern trifft sich monatlich in Berlin-Steglitz

Wie soll es mit meinen alten Eltern weitergehen? Die Frage beschäftigt tausende Menschen in Berlin. Die eigenen Eltern werden alt und benötigen Hilfe oder Pflege. Für viele kommt ein Altersheim nicht in Frage. Deswegen kümmern sich viele Angehörige selbst um ihre Eltern - überwiegend Töchter oder Schwiegertöchter. Für viele Betroffene stellen diese neuen Aufgaben eine große Belastung dar. Sie fühlen sich gestresst und oft auch allein gelassen mit ihrer neuen Familien-Rolle.
 
Sie fragen sich:
•	Wie schaffen das eigentlich andere? 
•	Geht es denen auch manchmal so wie mir?
•	Was kann ich für mich tun, damit es mir besser geht?
•	Wo bekomme ich Hilfe?
In unserer Angehörigengruppe &quot;Meinen alten Eltern&quot; finden Sie Verständnis und Unterstützung von Betroffenen und der Gruppenleiterin (Supervisorin).
Wir treffen uns regelmäßig in vertrauensvoller Atmosphäre (manchmal auch bei Essen und Trinken) und erzählen uns gegenseitig, wie wir uns in unsere neue Rolle hineingefunden haben. Wir wollen uns gegenseitig zuhören und verstehen. Wir werden voneinander lernen, obwohl wir alle unterschiedlich mit unserer familiären Situation umgehen. Wir werden die Unterstützung der Gruppe genießen, über Konflikte sprechen, neue Lösungswege entwickeln und ausprobieren und eigene hilfreiche Erfahrungen weitergeben.
 
Ort: Ratswaage Lankwitz, Charlottenstraße 64 in 12247 Berlin nahe dem
Regional- und S-Bahnhof Lichterfelde Ost (RE3, RE4, RE5, S25, Bus X11, Bus M11,Bus 184, Bus 284, Bus 117).
Termin: monatlich mittwochs von 18.00 bis 19.30 Uhr
Nächste Termine: 28.07., 18.08., 29.09., 20.10., 08.12.2010
Monatlicher Kostenbeitrag: € 8,00 / € 6,00.
Wenn Sie Interesse haben an einem Treffen von „Meine alten Eltern“ teilzunehmen oder mehr erfahren möchten, melden Sie sich bitte bei der
 Gruppenleiterin Bettina Wendlandt (Psycholog. Psychotherapeutin und Coach) :
Tel: (030) 713 12 11
im Netz: www.alte-Eltern.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Artikel! Hier etwas in eigener Sache:</p>
<p>Gruppe von Angehörigen alter Eltern trifft sich monatlich in Berlin-Steglitz</p>
<p>Wie soll es mit meinen alten Eltern weitergehen? Die Frage beschäftigt tausende Menschen in Berlin. Die eigenen Eltern werden alt und benötigen Hilfe oder Pflege. Für viele kommt ein Altersheim nicht in Frage. Deswegen kümmern sich viele Angehörige selbst um ihre Eltern &#8211; überwiegend Töchter oder Schwiegertöchter. Für viele Betroffene stellen diese neuen Aufgaben eine große Belastung dar. Sie fühlen sich gestresst und oft auch allein gelassen mit ihrer neuen Familien-Rolle.</p>
<p>Sie fragen sich:<br />
•	Wie schaffen das eigentlich andere?<br />
•	Geht es denen auch manchmal so wie mir?<br />
•	Was kann ich für mich tun, damit es mir besser geht?<br />
•	Wo bekomme ich Hilfe?<br />
In unserer Angehörigengruppe &#8220;Meinen alten Eltern&#8221; finden Sie Verständnis und Unterstützung von Betroffenen und der Gruppenleiterin (Supervisorin).<br />
Wir treffen uns regelmäßig in vertrauensvoller Atmosphäre (manchmal auch bei Essen und Trinken) und erzählen uns gegenseitig, wie wir uns in unsere neue Rolle hineingefunden haben. Wir wollen uns gegenseitig zuhören und verstehen. Wir werden voneinander lernen, obwohl wir alle unterschiedlich mit unserer familiären Situation umgehen. Wir werden die Unterstützung der Gruppe genießen, über Konflikte sprechen, neue Lösungswege entwickeln und ausprobieren und eigene hilfreiche Erfahrungen weitergeben.</p>
<p>Ort: Ratswaage Lankwitz, Charlottenstraße 64 in 12247 Berlin nahe dem<br />
Regional- und S-Bahnhof Lichterfelde Ost (RE3, RE4, RE5, S25, Bus X11, Bus M11,Bus 184, Bus 284, Bus 117).<br />
Termin: monatlich mittwochs von 18.00 bis 19.30 Uhr<br />
Nächste Termine: 28.07., 18.08., 29.09., 20.10., 08.12.2010<br />
Monatlicher Kostenbeitrag: € 8,00 / € 6,00.<br />
Wenn Sie Interesse haben an einem Treffen von „Meine alten Eltern“ teilzunehmen oder mehr erfahren möchten, melden Sie sich bitte bei der<br />
 Gruppenleiterin Bettina Wendlandt (Psycholog. Psychotherapeutin und Coach) :<br />
Tel: (030) 713 12 11<br />
im Netz: <a href="http://www.alte-Eltern.de" rel="nofollow">http://www.alte-Eltern.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Entsorgte Altlasten oder erfüllter Lebensabend von Christian Krautscheid</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/entsorgte-altlasten-oder-erfuellter-lebensabend/508/comment-page-1/#comment-262</link>
		<dc:creator>Christian Krautscheid</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:48:18 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Mäder,
sehr geehrter Herr Mosen,

für Ihren Beitrag und Ihren Kommentar möchte ich mich herzlich bedanken. 
So wirklich verstehe ich die Kritik von Frau Mäder nicht. Ich lese in dem Beitrag von Herrn Mosen nichts an Weltfremdheit und schon gar nichts von einer möglichen Ursache der &quot;Ämterhäufung&quot;. Dass einige älter werdende Menschen ob Ihrer eingetretenen oder drohenden Pflegebedürftigkeit an Suizid denken, ist wohl richtig und m.E. ein Stachel in unserer Gesellschaft. Alte Menschen werden in der öffentlichen Wahrnehmung doch oft nur als GAU für die Kranken- und Rentenversicherung angesehen und für die Pflegeversicherung sowieso. Es geht doch nur noch um den demographischen Wandel und wie man die finanziellen Lasten daraus tragen kann - und dass man das eigentlich nicht bezahlen kann. Einen Ausdruck gesellschaftlicher Wertschätzung kann ich hier jedenfalls nicht oder nur selten entdecken. 

Eine dieses Empfinden treffende Darstellung in Spielfilmen, Tatorts, Serien etc. ist dann nur noch die Bedienung der vermeintlichen gesellschaftlichen Empfindung: Nämlich die, dass die Wertigkeit eines Menschen von seiner Leistungsfähigkeit abhängt. Das ist dann zwangsläufig damit verbunden, dass das Selbstwertgefühl schwindet und Depressionen auftauchen, wenn ein Mensch nicht mehr leistungsfähig oder nützlich ist
. 
Von einem UNBEDINGTEN Angenommensein, welches uns Jesus Christus vorgelebt hat, sind wir wohl sehr weit entfernt. Insofern kann ich gerade dem letzten Abschnitt von Herrn Moser nur zustimmen.

Ihrem Beitrag, Frau Mäder, kann eine Menge Enttäuschung über Ihre Erlebnisse entnommen werden. Die Gesellschaft als Ganzes werden wir als Einzelne und kleiner Teil dieser Gesellschaft wohl nicht können. Wir können aber in unserem je eigenen Wirkungsgebiet dafür sorgen, dass Akzente anders gesetzt werden: Herr Moser bei den Barmherzigen Brüdern in Trier, ich als Einrichtungsleiter einer Altenpflegeeinrichtung und Sie in Ihrem Wirkungskreis durch Ihre Autobiographie. 

Wenn es in unserer Einrichtung gelingt, alten, pflegebedürftigen Menschen das Gefühl des Angenommenseins und der unbedingten Wertschätzung zu vermitteln, dann ist dies auch ein (kleiner) Beitrag zur Veränderung oder besser Gestaltung unserer Gesellschaft. Und viele so arbeiten, werden aus einzelnen Leuchttürmen auch Leuchtfeuer.

Christian Krautscheid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Mäder,<br />
sehr geehrter Herr Mosen,</p>
<p>für Ihren Beitrag und Ihren Kommentar möchte ich mich herzlich bedanken.<br />
So wirklich verstehe ich die Kritik von Frau Mäder nicht. Ich lese in dem Beitrag von Herrn Mosen nichts an Weltfremdheit und schon gar nichts von einer möglichen Ursache der &#8220;Ämterhäufung&#8221;. Dass einige älter werdende Menschen ob Ihrer eingetretenen oder drohenden Pflegebedürftigkeit an Suizid denken, ist wohl richtig und m.E. ein Stachel in unserer Gesellschaft. Alte Menschen werden in der öffentlichen Wahrnehmung doch oft nur als GAU für die Kranken- und Rentenversicherung angesehen und für die Pflegeversicherung sowieso. Es geht doch nur noch um den demographischen Wandel und wie man die finanziellen Lasten daraus tragen kann &#8211; und dass man das eigentlich nicht bezahlen kann. Einen Ausdruck gesellschaftlicher Wertschätzung kann ich hier jedenfalls nicht oder nur selten entdecken. </p>
<p>Eine dieses Empfinden treffende Darstellung in Spielfilmen, Tatorts, Serien etc. ist dann nur noch die Bedienung der vermeintlichen gesellschaftlichen Empfindung: Nämlich die, dass die Wertigkeit eines Menschen von seiner Leistungsfähigkeit abhängt. Das ist dann zwangsläufig damit verbunden, dass das Selbstwertgefühl schwindet und Depressionen auftauchen, wenn ein Mensch nicht mehr leistungsfähig oder nützlich ist<br />
.<br />
Von einem UNBEDINGTEN Angenommensein, welches uns Jesus Christus vorgelebt hat, sind wir wohl sehr weit entfernt. Insofern kann ich gerade dem letzten Abschnitt von Herrn Moser nur zustimmen.</p>
<p>Ihrem Beitrag, Frau Mäder, kann eine Menge Enttäuschung über Ihre Erlebnisse entnommen werden. Die Gesellschaft als Ganzes werden wir als Einzelne und kleiner Teil dieser Gesellschaft wohl nicht können. Wir können aber in unserem je eigenen Wirkungsgebiet dafür sorgen, dass Akzente anders gesetzt werden: Herr Moser bei den Barmherzigen Brüdern in Trier, ich als Einrichtungsleiter einer Altenpflegeeinrichtung und Sie in Ihrem Wirkungskreis durch Ihre Autobiographie. </p>
<p>Wenn es in unserer Einrichtung gelingt, alten, pflegebedürftigen Menschen das Gefühl des Angenommenseins und der unbedingten Wertschätzung zu vermitteln, dann ist dies auch ein (kleiner) Beitrag zur Veränderung oder besser Gestaltung unserer Gesellschaft. Und viele so arbeiten, werden aus einzelnen Leuchttürmen auch Leuchtfeuer.</p>
<p>Christian Krautscheid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gegen das Imageproblem der Altenpflege von christine czeloth-walter</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/gegen-das-imageproblem-der-altenpflege/668/comment-page-1/#comment-260</link>
		<dc:creator>christine czeloth-walter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 20:00:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=668#comment-260</guid>
		<description>Danke Herr Krause für diese motivierenden Zeilen, ich freue mich darüber, dass Sie mit Herz und Seele bei dieser Arbeit sind und ich wünsche Ihnen Rahmenbedingungen, die Ihenen die Möglichkeit geben, diesen positiven Ansatz umzusetzen und zu leben.
Ganz liebe Grüße Christine Czeloth-Walter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Herr Krause für diese motivierenden Zeilen, ich freue mich darüber, dass Sie mit Herz und Seele bei dieser Arbeit sind und ich wünsche Ihnen Rahmenbedingungen, die Ihenen die Möglichkeit geben, diesen positiven Ansatz umzusetzen und zu leben.<br />
Ganz liebe Grüße Christine Czeloth-Walter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Heimbeirat: Formsache oder reale Mitbestimmung? von veronika kallenbach</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/heimbeirat-formsache-oder-reale-mitbestimmung/587/comment-page-1/#comment-259</link>
		<dc:creator>veronika kallenbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 15:25:32 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Schwester Theodora!
Sie waren einmal meine Klassenlehrerin bis ich 1992 nach Russland gegangen bin. Ich erinnere mich nur gerade an diese und jene Zeit. Die Ursulinenschule hat einen beträchtliche Teil meines Lebens ausgemacht.

Ich weiß noch, dass ich immer sehr traurig war, weil icch nie eine eins in Englisch geschafft und somit keine Tierpostkarte vom rektor bekommen habe...

Herzliche Grüße aus Unterfranken, Veronika Kallenbach, vormals Stejskal</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schwester Theodora!<br />
Sie waren einmal meine Klassenlehrerin bis ich 1992 nach Russland gegangen bin. Ich erinnere mich nur gerade an diese und jene Zeit. Die Ursulinenschule hat einen beträchtliche Teil meines Lebens ausgemacht.</p>
<p>Ich weiß noch, dass ich immer sehr traurig war, weil icch nie eine eins in Englisch geschafft und somit keine Tierpostkarte vom rektor bekommen habe&#8230;</p>
<p>Herzliche Grüße aus Unterfranken, Veronika Kallenbach, vormals Stejskal</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Leben wie in der Großfamilie von Anke Schäflein</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/leben-wie-in-der-grossfamilie/361/comment-page-1/#comment-257</link>
		<dc:creator>Anke Schäflein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 09:29:29 +0000</pubDate>
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		<description>Im Folgenden eine stichwortartige Erklärung ...

Organisation und Finanzierung:
Hausgemeinschaften fallen unter &quot;stationäre Altenhilfeeinrichtungen&quot;.
Damit gelten dort die gleichen organisatorischen und Finanzierungsgrundlagen wie in allen anderen Senioren-Pflegeeinrichtungen.

Mit klients meinen Sie wahrscheinlich Bewohnerprofile:
Hausgemeinschaften sind für alle Senioren geeignet. Wichtig ist in diesen stark Kleingruppen bezogenen Konzepten allerdings, dass neben den Gemeinschaftsräumen Einzelzimmer zum Rückzug zur Verfügung stehen.
Da Hausgemeinschaften sehr kleinräumig und alltagsnah organisiert sind, eignen sie sich besonders für demente Menschen sehr gut. Sie unterstützen die räumliche (kleine Gruppe, kleine Einrichtung, etc.) und zeitliche Orientierung (Essensvorbereitungen in der Gruppe, etc.).

Ich hoffe, damit in der gebotenen Kürze zumindest ansatzweise Ihre Fragen geklärt zu haben.
Weitere Informationen zum Hausgemeinschaftskonzept erhalten Sie im www; insbesondere auch unter der Website des Kuratorium Deutsche Altershilfe (www.kda.de)

Herzliche Grüße
Anke Schäflein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden eine stichwortartige Erklärung &#8230;</p>
<p>Organisation und Finanzierung:<br />
Hausgemeinschaften fallen unter &#8220;stationäre Altenhilfeeinrichtungen&#8221;.<br />
Damit gelten dort die gleichen organisatorischen und Finanzierungsgrundlagen wie in allen anderen Senioren-Pflegeeinrichtungen.</p>
<p>Mit klients meinen Sie wahrscheinlich Bewohnerprofile:<br />
Hausgemeinschaften sind für alle Senioren geeignet. Wichtig ist in diesen stark Kleingruppen bezogenen Konzepten allerdings, dass neben den Gemeinschaftsräumen Einzelzimmer zum Rückzug zur Verfügung stehen.<br />
Da Hausgemeinschaften sehr kleinräumig und alltagsnah organisiert sind, eignen sie sich besonders für demente Menschen sehr gut. Sie unterstützen die räumliche (kleine Gruppe, kleine Einrichtung, etc.) und zeitliche Orientierung (Essensvorbereitungen in der Gruppe, etc.).</p>
<p>Ich hoffe, damit in der gebotenen Kürze zumindest ansatzweise Ihre Fragen geklärt zu haben.<br />
Weitere Informationen zum Hausgemeinschaftskonzept erhalten Sie im www; insbesondere auch unter der Website des Kuratorium Deutsche Altershilfe (www.kda.de)</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Anke Schäflein</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Leben wie in der Großfamilie von Mustapha. elouafi</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/leben-wie-in-der-grossfamilie/361/comment-page-1/#comment-251</link>
		<dc:creator>Mustapha. elouafi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 13:43:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=361#comment-251</guid>
		<description>ich habe keinen Kommentar , ich habe eine Frage, ich möchte gern wissen wie die Organisation, die klients und die Finanzierung in den Hausgemeinschaften ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe keinen Kommentar , ich habe eine Frage, ich möchte gern wissen wie die Organisation, die klients und die Finanzierung in den Hausgemeinschaften ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu In der Demenz leben Menschen wie auf einer Insel von altenpflegedirekt.de</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/in-der-demenz-leben-menschen-wie-auf-einer-insel/656/comment-page-1/#comment-233</link>
		<dc:creator>altenpflegedirekt.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 19:44:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=656#comment-233</guid>
		<description>&lt;strong&gt;&#8220;In der Demenz leben Menschen wie auf einer Insel&#8221;...&lt;/strong&gt;

Kathrin Pläcking ist Altenpflegerin in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. In ihrem Artikel &#8220;In der Demenz leben Menschen wie auf einer Insel&#8221; schreibt sie über ihre Begegnungen und Erfahrungen mit demenziell veränderten Mensche...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;In der Demenz leben Menschen wie auf einer Insel&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>Kathrin Pläcking ist Altenpflegerin in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. In ihrem Artikel &#8220;In der Demenz leben Menschen wie auf einer Insel&#8221; schreibt sie über ihre Begegnungen und Erfahrungen mit demenziell veränderten Mensche&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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