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	<title>Kommentare zu: Entsorgte Altlasten oder erfüllter Lebensabend</title>
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	<description>Caritas-Kampagne für alte Menschen</description>
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		<title>Von: Christian Krautscheid</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/entsorgte-altlasten-oder-erfuellter-lebensabend/508/#comment-262</link>
		<dc:creator>Christian Krautscheid</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:48:18 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Mäder,
sehr geehrter Herr Mosen,

für Ihren Beitrag und Ihren Kommentar möchte ich mich herzlich bedanken. 
So wirklich verstehe ich die Kritik von Frau Mäder nicht. Ich lese in dem Beitrag von Herrn Mosen nichts an Weltfremdheit und schon gar nichts von einer möglichen Ursache der &quot;Ämterhäufung&quot;. Dass einige älter werdende Menschen ob Ihrer eingetretenen oder drohenden Pflegebedürftigkeit an Suizid denken, ist wohl richtig und m.E. ein Stachel in unserer Gesellschaft. Alte Menschen werden in der öffentlichen Wahrnehmung doch oft nur als GAU für die Kranken- und Rentenversicherung angesehen und für die Pflegeversicherung sowieso. Es geht doch nur noch um den demographischen Wandel und wie man die finanziellen Lasten daraus tragen kann - und dass man das eigentlich nicht bezahlen kann. Einen Ausdruck gesellschaftlicher Wertschätzung kann ich hier jedenfalls nicht oder nur selten entdecken. 

Eine dieses Empfinden treffende Darstellung in Spielfilmen, Tatorts, Serien etc. ist dann nur noch die Bedienung der vermeintlichen gesellschaftlichen Empfindung: Nämlich die, dass die Wertigkeit eines Menschen von seiner Leistungsfähigkeit abhängt. Das ist dann zwangsläufig damit verbunden, dass das Selbstwertgefühl schwindet und Depressionen auftauchen, wenn ein Mensch nicht mehr leistungsfähig oder nützlich ist
. 
Von einem UNBEDINGTEN Angenommensein, welches uns Jesus Christus vorgelebt hat, sind wir wohl sehr weit entfernt. Insofern kann ich gerade dem letzten Abschnitt von Herrn Moser nur zustimmen.

Ihrem Beitrag, Frau Mäder, kann eine Menge Enttäuschung über Ihre Erlebnisse entnommen werden. Die Gesellschaft als Ganzes werden wir als Einzelne und kleiner Teil dieser Gesellschaft wohl nicht können. Wir können aber in unserem je eigenen Wirkungsgebiet dafür sorgen, dass Akzente anders gesetzt werden: Herr Moser bei den Barmherzigen Brüdern in Trier, ich als Einrichtungsleiter einer Altenpflegeeinrichtung und Sie in Ihrem Wirkungskreis durch Ihre Autobiographie. 

Wenn es in unserer Einrichtung gelingt, alten, pflegebedürftigen Menschen das Gefühl des Angenommenseins und der unbedingten Wertschätzung zu vermitteln, dann ist dies auch ein (kleiner) Beitrag zur Veränderung oder besser Gestaltung unserer Gesellschaft. Und viele so arbeiten, werden aus einzelnen Leuchttürmen auch Leuchtfeuer.

Christian Krautscheid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Mäder,<br />
sehr geehrter Herr Mosen,</p>
<p>für Ihren Beitrag und Ihren Kommentar möchte ich mich herzlich bedanken.<br />
So wirklich verstehe ich die Kritik von Frau Mäder nicht. Ich lese in dem Beitrag von Herrn Mosen nichts an Weltfremdheit und schon gar nichts von einer möglichen Ursache der &#8220;Ämterhäufung&#8221;. Dass einige älter werdende Menschen ob Ihrer eingetretenen oder drohenden Pflegebedürftigkeit an Suizid denken, ist wohl richtig und m.E. ein Stachel in unserer Gesellschaft. Alte Menschen werden in der öffentlichen Wahrnehmung doch oft nur als GAU für die Kranken- und Rentenversicherung angesehen und für die Pflegeversicherung sowieso. Es geht doch nur noch um den demographischen Wandel und wie man die finanziellen Lasten daraus tragen kann &#8211; und dass man das eigentlich nicht bezahlen kann. Einen Ausdruck gesellschaftlicher Wertschätzung kann ich hier jedenfalls nicht oder nur selten entdecken. </p>
<p>Eine dieses Empfinden treffende Darstellung in Spielfilmen, Tatorts, Serien etc. ist dann nur noch die Bedienung der vermeintlichen gesellschaftlichen Empfindung: Nämlich die, dass die Wertigkeit eines Menschen von seiner Leistungsfähigkeit abhängt. Das ist dann zwangsläufig damit verbunden, dass das Selbstwertgefühl schwindet und Depressionen auftauchen, wenn ein Mensch nicht mehr leistungsfähig oder nützlich ist<br />
.<br />
Von einem UNBEDINGTEN Angenommensein, welches uns Jesus Christus vorgelebt hat, sind wir wohl sehr weit entfernt. Insofern kann ich gerade dem letzten Abschnitt von Herrn Moser nur zustimmen.</p>
<p>Ihrem Beitrag, Frau Mäder, kann eine Menge Enttäuschung über Ihre Erlebnisse entnommen werden. Die Gesellschaft als Ganzes werden wir als Einzelne und kleiner Teil dieser Gesellschaft wohl nicht können. Wir können aber in unserem je eigenen Wirkungsgebiet dafür sorgen, dass Akzente anders gesetzt werden: Herr Moser bei den Barmherzigen Brüdern in Trier, ich als Einrichtungsleiter einer Altenpflegeeinrichtung und Sie in Ihrem Wirkungskreis durch Ihre Autobiographie. </p>
<p>Wenn es in unserer Einrichtung gelingt, alten, pflegebedürftigen Menschen das Gefühl des Angenommenseins und der unbedingten Wertschätzung zu vermitteln, dann ist dies auch ein (kleiner) Beitrag zur Veränderung oder besser Gestaltung unserer Gesellschaft. Und viele so arbeiten, werden aus einzelnen Leuchttürmen auch Leuchtfeuer.</p>
<p>Christian Krautscheid</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Günter Mosen</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/entsorgte-altlasten-oder-erfuellter-lebensabend/508/#comment-121</link>
		<dc:creator>Günter Mosen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 11:53:36 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Mäder,
Wissen Sie: anders als Sie glaube ich, dass sich Gesellschaft ändern lässt. Und zwar durch jede und jeden von uns, in der Art und Weise, wie wir Gesellschaft unter Achtung und im Respekt vor und mit unseren Werten gestalten. Das ist ein niemals abgeschlossener Prozess, eine ständige Aufgabe
zu der jede und jeder beiträgt. Wie Sie mit Ihrer Autobiographie, so ist es wichtig, dass es viele Menschen gibt, die sich hier nicht entmutigen lassen. Denn jede und jeder ist auf seine eine &quot;Expertin, ein Experte für das Leben&quot;,
der Missstände ändern kann und unsere Gesellschaft immer wieder neu lebenswert macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Mäder,<br />
Wissen Sie: anders als Sie glaube ich, dass sich Gesellschaft ändern lässt. Und zwar durch jede und jeden von uns, in der Art und Weise, wie wir Gesellschaft unter Achtung und im Respekt vor und mit unseren Werten gestalten. Das ist ein niemals abgeschlossener Prozess, eine ständige Aufgabe<br />
zu der jede und jeder beiträgt. Wie Sie mit Ihrer Autobiographie, so ist es wichtig, dass es viele Menschen gibt, die sich hier nicht entmutigen lassen. Denn jede und jeder ist auf seine eine &#8220;Expertin, ein Experte für das Leben&#8221;,<br />
der Missstände ändern kann und unsere Gesellschaft immer wieder neu lebenswert macht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christina</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/entsorgte-altlasten-oder-erfuellter-lebensabend/508/#comment-106</link>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 21:31:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=508#comment-106</guid>
		<description>Hallo Verena!

Ich dachte, ich schreibe auch mal was zu Ihrem Kommentar. 

Was genau kritisieren Sie jetzt eigentlich an dem Beitrag? Dass Herr Mosen traurig ist über den Weg, den die Gesellschaft geht? Was soll denn ihrer Meinung nach getan werden? Habe ich das richtig verstanden, dass sie mit ihrer Autobiografie die Gesellschaft beeinflussen wollen? Das wäre ja auch ein interessanter Weg.

Christina</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Verena!</p>
<p>Ich dachte, ich schreibe auch mal was zu Ihrem Kommentar. </p>
<p>Was genau kritisieren Sie jetzt eigentlich an dem Beitrag? Dass Herr Mosen traurig ist über den Weg, den die Gesellschaft geht? Was soll denn ihrer Meinung nach getan werden? Habe ich das richtig verstanden, dass sie mit ihrer Autobiografie die Gesellschaft beeinflussen wollen? Das wäre ja auch ein interessanter Weg.</p>
<p>Christina</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Verena Mäder</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/entsorgte-altlasten-oder-erfuellter-lebensabend/508/#comment-105</link>
		<dc:creator>Verena Mäder</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 16:25:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=508#comment-105</guid>
		<description>sehr geehrter Herr Mosen
als ich Ihren Beitrag las, dachte ich mir nur: wie weltfremd muss dieser Mann nur sein, dass er nicht verstehen kann dass es Leute gibt die an einen Suizid denken, um andern nicht weiter zur Last fallen zu müssen! Ich ahnte es: das ist ein Mann der in weiss nicht wie vielen &quot;ÄMTERN&quot; tätig ist der das geschrieben hat!Ich glaube längst nicht mehr dass die Gesellschaft sich ändern wird betreffend STIGMATISIERUNG, VERLEUMDUNG, EHRVERLETZUNG, MENSCHENWÜRDE usw. Glauben Sie mir ich weiss aus eigener Erfahrung (in der Schweiz) wovon ich rede! Da ich seit letztem Sommer in Deutschland lebe, wo ich mich sehr wohl fühle (die meisten Deutschen lieben ja die Schweizer)habe ich kürzlich an einem Altenheim diese homepage gesehen. Ich selber (63 Jahre Postbeamtin i. R.) schreibe zur Zeit mein erstes total autobiographisches und bebildertes Buch! Mehr als 300 &quot;Manuskripte&quot; sind in meinem PC abgespeichert. Wenn ich dann alles überarbeitet habe (natürlich werde ich ein Pseudonym gebrauchen müssen)bin ich gespannt ob ich einen Verleger finden werde, oder ob ich mein Buch selber drucken werde, um es so an interessierte Menschen zu verkaufen. Nun bin ich erst einmal gespannt ob Sie mir antworten werden! Grüässli von der Auslandschweizerin Verena im Glück :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sehr geehrter Herr Mosen<br />
als ich Ihren Beitrag las, dachte ich mir nur: wie weltfremd muss dieser Mann nur sein, dass er nicht verstehen kann dass es Leute gibt die an einen Suizid denken, um andern nicht weiter zur Last fallen zu müssen! Ich ahnte es: das ist ein Mann der in weiss nicht wie vielen &#8220;ÄMTERN&#8221; tätig ist der das geschrieben hat!Ich glaube längst nicht mehr dass die Gesellschaft sich ändern wird betreffend STIGMATISIERUNG, VERLEUMDUNG, EHRVERLETZUNG, MENSCHENWÜRDE usw. Glauben Sie mir ich weiss aus eigener Erfahrung (in der Schweiz) wovon ich rede! Da ich seit letztem Sommer in Deutschland lebe, wo ich mich sehr wohl fühle (die meisten Deutschen lieben ja die Schweizer)habe ich kürzlich an einem Altenheim diese homepage gesehen. Ich selber (63 Jahre Postbeamtin i. R.) schreibe zur Zeit mein erstes total autobiographisches und bebildertes Buch! Mehr als 300 &#8220;Manuskripte&#8221; sind in meinem PC abgespeichert. Wenn ich dann alles überarbeitet habe (natürlich werde ich ein Pseudonym gebrauchen müssen)bin ich gespannt ob ich einen Verleger finden werde, oder ob ich mein Buch selber drucken werde, um es so an interessierte Menschen zu verkaufen. Nun bin ich erst einmal gespannt ob Sie mir antworten werden! Grüässli von der Auslandschweizerin Verena im Glück <img src='http://blog.experten-fuers-leben.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Demografischer Wandel – Blogschau zu unserem Dossier - Die blog auf dem politik, von das Politik experien</title>
		<link>http://blog.experten-fuers-leben.de/entsorgte-altlasten-oder-erfuellter-lebensabend/508/#comment-100</link>
		<dc:creator>Demografischer Wandel – Blogschau zu unserem Dossier - Die blog auf dem politik, von das Politik experien</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:22:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.experten-fuers-leben.de/?p=508#comment-100</guid>
		<description>[...] Blog Experten f&#252;rs Leben beschreibt in einem Beitrag das Gl&#252;ck des erf&#252;llten Lebens. &#8220;Die &#252;berwiegend [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Blog Experten f&#252;rs Leben beschreibt in einem Beitrag das Gl&#252;ck des erf&#252;llten Lebens. &#8220;Die &#252;berwiegend [...]</p>
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