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hoffen & wünschen

Mensch sein wie einst

Geschrieben von Siegfried Walden am 30. August 2010
Schlagworte: , , | 1 Kommentar

Lächelnder alter Mann (c) KNA / Oppitz

 

Mein Leben ist wie einst nicht mehr,
es drückt die Zeit mich hier und dort,
doch unterschätzt mich nicht zu sehr,
ich lebe, kämpfe, bin vor Ort.

Wenn meine Kraft auch nicht ganz reicht,
die Erde zu umarmen noch,
oh täuscht euch nicht, vielleicht? -
mit Gottes Hilfe schafft’ ich’s doch.

Verachtet mir die Alten nicht,
die einst euch steten Rat gegeb’n,
behandelt sie wie Kinder nicht,
wie Menschen, die nur halb noch leb’n.

 Manch’ alter Mensch in unsern Reih’n,
könnt’ euch heut’ noch was lehr’n,
auch ihr werdt einmal Alte sein
und dann wie wir mal aufbegehr’n.

Drum kränket uns’re Ehre nicht,
wir packen schon des Alters Hürde,
schenkt uns zum Leben Zuversicht,
auch Alten gilt die Menschenwürde.

Eines alten Dichters Altengedicht
von Siegfried Walden

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1 Kommentar zu “Mensch sein wie einst”

  1. Stefan Urbicht (26) sagt:

    Bei diesem Gedicht kann ich nur sagen: Danke!
    Es ist sensibel geschrieben, bringt die Gefühle der “Alten” auf den Punkt und regt uns junge zum Nachdenken an.

    Ich war und bin sehr gerührt von diesen Worten. Nochmals vielen Dank dafür :-)

    Herzlichst,

    St. Urbicht aus Erkner/Brandenburg

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