Marc Boos
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Martin Volz-Neidlinger
Tobias und Niko
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Joachim Ritter
Günter Schmidt
Günter Schmidt
Schwester Theodora
Ortrud Cordes

Mit ‘Altenheim’ getaggte Artikel



„Expertin für Sonntagsbraten sucht Zuhörer.“ Mit diesem Spruch warb die Caritas im Jahr 2010 bundesweit für spannende Begegnungen von jungen und alten Menschen. Die Caritas Regensburg nahm den Aufruf wörtlich und hörte den Bewohnern ihrer Alten- und Pflegeheime zu. So hoben die Verantwortlichen kulinarische Schätze und veröffentlichen nun ein Kochbuch mit alten, zum Teil über Generationen hinweg überlieferten Kochrezepten. (weiterlesen…)

pflegen & begleiten

Chancenlose Jugendliche helfen alten Menschen

Geschrieben von Marc Boos am 1. Dezember 2010
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Junge Leute in Altenheimen. In der Regel sind das Zivis oder FSJler. In die Altenheime St. Hedwig und St. Josef in Moers kommen jetzt aber auch junge Frauen, die in einem Beschäftigungsprogramm sind. 15 Monate lang helfen sie vor allem in der Hauswirtschaft mit. Dass ihnen die Aufgabe und der Kontakt mit den alten Menschen Spaß macht, zeigt das Video der Caritas Münster.

Es war vor mehr als 25 Jahren, als ich zum ersten Mal bewusst ein Altenheim betreten habe. Was ich sah, verfolgt mich bis heute: alte Menschen, die beziehungslos in der Eingangshalle saßen und sich anschwiegen. Das einzig Lebendige waren zwei Kanarienvögel in einem Käfig, in den alle hineinstarrten. Mehr als die Sprachlosigkeit beschäftigte mich der Eindruck, dass hier Menschen mit ihrem Leben abschlossen, weil alles, was Sinn gab, draußen bleiben musste. Damals wusste ich: wenn Alter Zukunft haben soll, dann geht das auch anders. (weiterlesen…)

In Essen gibt es eine bemerkenswerte Aktion. Sie nennt sich 17/70 und sorgt dafür, dass sich junge mit alten Leuten treffen. Niko und Tobias sind zwei 16-Jährige, die einmal die Woche nach der Schule ins Altenheim gehen und dort zwei Stunden mit den Senioren verbringen. (weiterlesen…)

Verwirrt oder nicht, mobil oder nicht, pflegebedürftig oder nicht – in unserem Haus wohnen ganz unterschiedliche alte Menschen unter einem Dach. Wir schätzen diese Form des Zusammenlebens, weil uns die Gemeinschaft wichtig ist. Seit einiger Zeit haben wir auch kleine Wohngemeinschaften, die sehr stark auf die Bedürfnisse verwirrter alter Menschen abgestimmt sind. Ein tolles Modell, das Leben und Arbeiten verbindet.

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Zwei ältere Frauen unterhalten sich (c) KNA OppitzAufgrund der demographischen Entwicklung wird künftig – trotz der Prinzips „ambulant vor stationär“ – die Bedeutung der stationären Pflege älterer Menschen weiter zunehmen. In der öffentlichen Diskussion über Pflegeheime liegt das Augenmerk vor allem auf der Qualität der Pflege. Beste Beispiele sind die in den Medien thematisierten Pflegeskandale und der aktuelle Streit um die Transparenzberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK). Die Lebensqualität eines Heimes fällt jedoch oft unter den Tisch. Abhilfe schafft hier eine Internetseite. (weiterlesen…)

Im Altenheim geht es um das Leben des Bewohners oder der Bewohnerin. In den banalen Dingen des täglichen Lebens zeigt sich, ob sein individuelles Leben geachtet wird, ob Mitarbeiter sich von Gottes Zusage für den Menschen leiten lassen, ob Gott vorkommt. Entscheidend sind die Strukturen, die Organisation der Arbeitsabläufe, das Leitbild, die Vision und die Konzeption. In der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung heißt das: „Bewohner bleiben trotz ihrer Gebrechlichkeit, ihrer Verwirrtheit und Pflegebedürftigkeit Subjekt, Träger eines selbstbestimmten unabhängigen Lebens. Sie sind als Bewohner Herr ihres Lebens.“ (weiterlesen…)

hoffen & wünschen

Der traurige Abschied vom Ich

Geschrieben von Günter Schmidt am 6. Juni 2010
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Mann im Altenheim (c) FotoliaDer Einzug in ein Altenheim ist ein einschneidendes Ereignis, das mit existenziellen Erfahrungen verbunden ist. In ihrer Gebrechlichkeit und Hilfebedürftigkeit stoßen die Bewohner an Grenzen. Manche sind so getroffen, dass sie nur schwer an ihre von Gott geschenkte Würde glauben können. Andere kommen mit der Erfahrung, dass sich ihr Leben, ihre Geschichte, ihre Biografie auflöst und im Nebel der Erinnerungsunfähigkeit verschwindet. „Ich vergesse so viel, ich weiß manchmal nicht mehr, wo ich bin. Das ist so schlimm, dass ich nur heulen könnte. Dann weiß ich nicht wohin, was soll ich tun, können Sie mir helfen?“ (weiterlesen…)

Als ich vor Jahren ins Seniorenhaus St. Maria einzog, war die Institution Heim- oder Bewohnerbeirat noch in den Anfängen. Meine damalige Tischpartnerin war Mitglied des Heimbeirats. Sie pflegte sich sehr ungehalten über das Essen zu äußern. Ich fragte sie, warum sie ihrem Unmut nicht in einer Sitzung des Heimbeirats Luft machen und so einen Schlussstrich unter ihren Verdruss ziehen wolle. Die Dame blickte erstaunt auf, als empfände sie mein Ansinnen als Zumutung. Sie schwieg im Beirat und alles blieb beim Alten. (weiterlesen…)

pflegen & begleiten

Arbeiten am Limit

Geschrieben von Ortrud Cordes am 29. März 2010
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besprechungEs ist Freitag. Eine anstrengende Woche mit Dienstbesprechungen, Außenterminen und Alltagsturbulenzen geht hoffentlich ruhig zu Ende. Am Wochenende habe ich Leitungsrufbereitschaft. Mal schauen, was da passiert. Zuvor bin ich heute Abend aber noch zum Geburtstag meiner besten Freundin eingeladen. Ihr Geschenk liegt schon fertig verpackt bereit. Beruhigend. Also starte ich kurz nach sieben mit der Arbeit. Will am Vormittag den Papierkram der vergangenen Woche bearbeiten, um dann… Bereits das erste Telefonat kurz nach halb acht wirbelt alle Pläne durcheinander. (weiterlesen…)