Marc Boos
Günter Schmidt
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Prälat Hans Lindenberger
Andrea Buckers
Anke Schäflein
Marc Boos

Mit ‘Altenheim’ getaggte Artikel



Zwei ältere Frauen unterhalten sich (c) KNA OppitzAufgrund der demographischen Entwicklung wird künftig – trotz der Prinzips „ambulant vor stationär“ – die Bedeutung der stationären Pflege älterer Menschen weiter zunehmen. In der öffentlichen Diskussion über Pflegeheime liegt das Augenmerk vor allem auf der Qualität der Pflege. Beste Beispiele sind die in den Medien thematisierten Pflegeskandale und der aktuelle Streit um die Transparenzberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK). Die Lebensqualität eines Heimes fällt jedoch oft unter den Tisch. Abhilfe schafft hier eine Internetseite. (weiterlesen…)

Im Altenheim geht es um das Leben des Bewohners oder der Bewohnerin. In den banalen Dingen des täglichen Lebens zeigt sich, ob sein individuelles Leben geachtet wird, ob Mitarbeiter sich von Gottes Zusage für den Menschen leiten lassen, ob Gott vorkommt. Entscheidend sind die Strukturen, die Organisation der Arbeitsabläufe, das Leitbild, die Vision und die Konzeption. In der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung heißt das: „Bewohner bleiben trotz ihrer Gebrechlichkeit, ihrer Verwirrtheit und Pflegebedürftigkeit Subjekt, Träger eines selbstbestimmten unabhängigen Lebens. Sie sind als Bewohner Herr ihres Lebens.“ (weiterlesen…)

hoffen & wünschen

Der traurige Abschied vom Ich

Geschrieben von Günter Schmidt am 6. Juni 2010
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Mann im Altenheim (c) FotoliaDer Einzug in ein Altenheim ist ein einschneidendes Ereignis, das mit existenziellen Erfahrungen verbunden ist. In ihrer Gebrechlichkeit und Hilfebedürftigkeit stoßen die Bewohner an Grenzen. Manche sind so getroffen, dass sie nur schwer an ihre von Gott geschenkte Würde glauben können. Andere kommen mit der Erfahrung, dass sich ihr Leben, ihre Geschichte, ihre Biografie auflöst und im Nebel der Erinnerungsunfähigkeit verschwindet. „Ich vergesse so viel, ich weiß manchmal nicht mehr, wo ich bin. Das ist so schlimm, dass ich nur heulen könnte. Dann weiß ich nicht wohin, was soll ich tun, können Sie mir helfen?“ (weiterlesen…)

Als ich vor Jahren ins Seniorenhaus St. Maria einzog, war die Institution Heim- oder Bewohnerbeirat noch in den Anfängen. Meine damalige Tischpartnerin war Mitglied des Heimbeirats. Sie pflegte sich sehr ungehalten über das Essen zu äußern. Ich fragte sie, warum sie ihrem Unmut nicht in einer Sitzung des Heimbeirats Luft machen und so einen Schlussstrich unter ihren Verdruss ziehen wolle. Die Dame blickte erstaunt auf, als empfände sie mein Ansinnen als Zumutung. Sie schwieg im Beirat und alles blieb beim Alten. (weiterlesen…)

pflegen & begleiten

Arbeiten am Limit

Geschrieben von Ortrud Cordes am 29. März 2010
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besprechungEs ist Freitag. Eine anstrengende Woche mit Dienstbesprechungen, Außenterminen und Alltagsturbulenzen geht hoffentlich ruhig zu Ende. Am Wochenende habe ich Leitungsrufbereitschaft. Mal schauen, was da passiert. Zuvor bin ich heute Abend aber noch zum Geburtstag meiner besten Freundin eingeladen. Ihr Geschenk liegt schon fertig verpackt bereit. Beruhigend. Also starte ich kurz nach sieben mit der Arbeit. Will am Vormittag den Papierkram der vergangenen Woche bearbeiten, um dann… Bereits das erste Telefonat kurz nach halb acht wirbelt alle Pläne durcheinander. (weiterlesen…)

Alte Frau auf einem Bett (c) fotos4people - FotoliaSeit Ende 2009 werden auch in Bayern die Bewertungen der Pflegequalität des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) in der stationären Altenhilfe veröffentlicht. Eine Notenskala von eins bis fünf soll deutlich machen, in welchen Bereichen sehr gute bis mangelhafte Leistungen erbracht werden. Wir erleben allerdings, dass die Ergebnisse der Transparenzberichte nicht immer die tatsächliche Lebens- und Pflegequalität abbilden, die den Bewohnern in den Caritaseinrichtungen zuteil wird. (weiterlesen…)

pflegen & begleiten

Menschliche Altenpflege

Geschrieben von Andrea Buckers am 9. März 2010
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Altenpflegerin (c) Yuri Arcurs - Fotolia

Warum ich Altenpflegerin werde? Sicher nicht wegen der Bezahlung, denn damit lassen sich keine Reichtümer anhäufen. Der Beruf ist auch nicht leicht, denn ohne medizinisches und pflegerisches Wissen geht bei uns nichts – auch der Zeitdruck ist enorm. Es sind die alten Menschen, die mich begeistern und motivieren. (weiterlesen…)

pflegen & begleiten

Leben wie in der Großfamilie

Geschrieben von Anke Schäflein am 9. Februar 2010
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Zwiebeln und Kartoffeln schälenWenn es darum geht, wie alte Menschen ihre letzten Lebensjahre verbringen, heißt es immer häufiger: Heim war gestern – Hausgemeinschaften sind heute. Jetzt geht’s also nur noch in eine Richtung. Alles andere ist abzuschreiben, aufzugeben, einzustampfen. Diese Fixierung auf ein Angebot halte ich für falsch, obwohl auch wir eine Hausgemeinschaft für 39 Männer und Frauen haben und damit sehr gute Erfahrungen machen. (weiterlesen…)

gestalten & handeln

Sex, Drugs and Rock’n’Roll im Altenheim

Geschrieben von Marc Boos am 3. Februar 2010
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Szene aus dem ARD-Film "Die Sspätzünder" (c) ARDRocco und die Herzschrittmacher rocken die Bühne. Das Publikum jubelt einer Band zu, deren Mitglieder jenseits der 80 sind. Mit Leidenschaft und einer großen Portion Selbstvertrauen performen sie auf unnachahmliche Weise einen Song, der gleichzeitig ihre Motto ist: Live is life. Hier und jetzt leben, jeden Tag aufs Neue die sich bietenden Chancen nutzen – auch und gerade im hohen Alter. Klingt kitschig, trivial und schmalzig? Ist es, und dennoch – oder gerade deshalb – ist der Film „Die Spätzünder“ so grandios. (weiterlesen…)