Günter Mosen
Dr. Kristina Schröder
Prof. Dr. Peter Gross
Prälat Dr. Peter Neher
Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner

Mit ‘Demografischer Wandel’ getaggte Artikel



Sonntagabend, Krimiabend. Im Tatort stirbt ein 80-Jähriger an Herzversagen. Todesursache: Medikamentenvergiftung. Die Fassade der intakten Großfamilie bröckelt, als die Polizei ermittelt. Der Tod löst sich erst durch eine Videobotschaft auf, in der das in die Jahre gekommene Paar den Kindern schildert, warum es den Freitod vorzieht. Warum die beiden lieber sterben möchten, als ihren Kindern zur Last zu fallen oder in ein Altenheim zu gehen. Ich konnte diesen Tatort nicht anschauen, ohne an die Menschen und Schicksale in unseren Seniorenzentren zu denken, die wenig mit der großbürgerlichen Fernsehidylle zu tun haben. (weiterlesen…)

Familienministerin Dr. Kristina SchröderDeutschland ist zu einem Land des langen Lebens geworden. Das ist schön, fordert uns aber auch heraus. Ich bin davon überzeugt, dass die wachsende Zahl älterer Menschen eine Chance ist. Die Frage ist, wie wir diese Chance nutzen können – individuell und für unsere Gesellschaft. (weiterlesen…)

Prof. Dr. Peter Gross

Dass in unserer Gesellschaft so viele so gut so alt werden können, ist ein Glücksfall und keine Katastrophe. Das wird man doch zugeben. In den letzten 100 Jahren haben wir drei Jahrzehnte Lebenserwartung gewonnen. Ist das nicht großartig? Vor einem Jahrhundert noch gab es für die Menschen eher selten ein Altwerden. Wer alt wurde, wie der Großvater in Grimms Märchen, hatte sich mit einem hölzernen Schüsselchen hinter den Ofen zu setzen. (weiterlesen…)

Experten fürs LebenUnter dem Begriff des demografischen Wandels wird meist in der Öffentlichkeit eine einseitige Debatte über die sozialen Sicherungssysteme geführt. Dies fördert bei jungen und alten Menschen gleichermaßen Ängste. Alt zu sein bedeutet aber nicht automatisch, unterstützungs- und pflegebedürftig zu sein. Mit unserer Kampagne wollen wir dazu beitragen, dass sich der Blick auf Frauen und Männer im Alter weitet. Der so genannte dritte oder vierte Lebensabschnitt soll als das wahrgenommen werden, was er ist: Teil des Lebens mit einer Fülle an Möglichkeiten und Grenzen. (weiterlesen…)

Ein junger Mann und ein alter Dame lächeln sich an (c) KNA/DCVAlte Menschen sind für mich Experten fürs Leben, weil sie sich so vermehrt haben, dass ihre Lebensräume in Zukunft über die Lebendigkeit unserer Gesellschaft entscheiden. Das ist aber mit dem alten Generationenvertrag nicht zu machen, weil er auf der Trennung der Altersgruppen nach dem Leistungsprinzip aufbaut. Ein neuer, zukunftsfähiger Generationenvertrag muss offensichtlich anders aussehen, aber wie? (weiterlesen…)